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    Die Pelletheizung richtig planen & umsetzen

    Eine Pelletheizung muss wie jedes andere Heizsystem genau auf ihre Immobilie ausgelegt werden. Im ersten Teil unserer Checkliste für die Pelletheizung haben wir zusammengestellt, welche baulichen Anforderungen ihr Haus erfüllen muss und welche Planungsschritte besonderes Augenmerk erfordern.
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    Eignet sich mein Haus für eine Pelletheizung?

    • Grundsätzlich eignet sich eine Pelletheizung im Bestandsbau wie im Neubau und für alle Heizkörper und Vorlauftemperaturen. Der Unterschied besteht vor allem in der erforderlichen Leistung der Pelletheizung. Eine genaue Wärmebedarfsrechnung ist unbedingt zu empfehlen - ein zu großer Kessel verursacht unnötige Kosten. Ein Pelletkessel hat vergleichbare Dimensionen zu Öl- oder Gaskesseln. Wenn die Heizung ausgetauscht wird, sollte für einen Pelletkessel also bereits genug Platz vorhanden sein.
    • Ein Pelletlager ist zwingend notwendig, um den Brennstoff trocken und staubsicher lagern zu können. Die Aufstellung ist innen wie außen möglich. Das Lager muss ausreichend groß sein und möglichst nah am Kessel gelegen sein, damit das Fördersystem nicht zu groß und teuer ausfällt. Gleichzeitig sollte es bei einer Innenaufstellung möglichst an einer Außendwand liegen, um leicht befüllbar zu sein (Entfernungen von bis zu 30m sind meist problemlos durch das Befüllfahrzeug zu bewältigen). Das Pelletlager muss unbedingt trocken und vor eindringender Feuchtigkeit geschützt sein!
    • Ist im Keller nicht ausreichend Raum vorhanden, können alternative Lagersysteme an anderen Orten aufgestellt werden - Sacksilos im Garten oder unterirdische Tanks zählen zu den Alternativen.
    • Das Pelletlager sollte Empfehlungen des Deutschen Pelletinstitutes das Eineinhalbfache der benötigten Jahresmenge an Pellets fassen können. Man kann demnach davon ausgehen, dass man pro Kilowattstunde Heizlast mindestens 0,9 Kubikmeter Lagerplatz braucht. Unter Umständen ist ein bereits vorhandener Öltank zu einem Pelletlager umrüstbar.
    • Die Pellets werden vollautomatisch vom Lager zum Kessel verbracht. Zur Wahl stehen Förderschnecken oder Saugsysteme. Erste sind vor allem bei kurzen Distanzen geeignet, während letztere sich bei längeren und komplizierteren Wegstrecken eignen.
    • Die Pelletheizung lässt sich problemlos mit anderen regenerativen oder klassischen Wärmesystemen kombinieren - zum Beispiel mit einer Solarthermieanlage. Hierzu ist die Installation eines Kombispeichers notwendig, in welchen alle Systeme ihre Wärme gesammelt einspeisen. Solch ein Kombisystem bietet u.a Oekofen an.
    • Der Schornstein muss eine gewisse Rußbeständigkeit aufweisen und Feuchtigkeit gut vertragen können. Auch der Querschnitt muss ausreichend bemessen sein. Ein Durchmesser von 150 Millimetern sollte minimal vorliegen. Welche Art von Belüftung einzusetzen ist, entscheidet der Kaminkehrmeister. Genaues prüft ein Fachmann vor Ort.

    Die Finanzierung einer Pelletheizung - Preise & Förderprogramme

    • Die Pelletheizung Preise beginnen für den reinen Kessel bei 6000 - 13.000 Euro. Durch zusätzliche Arbeiten (Pelletlager, Schornsteinsanierung etc.) können Gesamtkosten von circa 10.000 bis 20.000 Euro entstehen.
    • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert im Bestandsbau Pelletheizungen. Die genauen Voraussetzungen und Planungsschritte sollten sie mit dem ausführenden Fachbetrieb besprechen. Die Pelletheizung Förderung beträgt 36 Euro pro Kilowattstunde Kesselleistung, mindestens jedoch 2500 Euro.

    Im nächsten Schritt gilt es, den richtigen Fachbetrieb für Pelletheizungen zu finden, der einen Ortstermin durchführt und die Pelletheizung genau auf ihre Bedürfnisse ausrichtet. Wie der Ortstermin verläuft, beschreiben wir in Teil 2 der Pelletheizung Checkliste.

    Die komplette Checkliste können Sie auch direkt als Printversion herunterladen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt!


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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de