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Pelletheizung: Wartung und Reinigung

Moderne Pelletheizungen funktionieren weitgehend automatisch. Ganz ohne persönlichen Einsatz läuft der Betrieb jedoch nicht ab. Pelletheizungen benötigen eine regelmäßige Wartung. Auch für die Reinigung der Anlage und des Lagerraums müssen Sie für den optimalen Betrieb der Pelletheizung ein wenig Zeit und Arbeit einplanen. In unserer Übersicht finden Sie die idealen Intervalle zur Wartung ihrer Pelletheizung.
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Wartung einer Pelletheizung: regelmäßig die Anlage prüfen lassen

Pelletheizung WartungBild: Deutsche Postbank AGEine Pelletheizung sollte einmal im Jahr von einem Fachmann überprüft werden. Dieser kontrolliert die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte, reinigt den Schornstein der Pelletheizung und sichert die einwandfreie Funktion. Viele Heizungsbauer und Kesselhersteller bieten hierfür spezielle Wartungsverträge. 

Andere regelmäßige Arbeiten zur Wartung wie die gründliche Reinigung des Lager­raums oder den Austrag der Asche können Sie gut selbst durchführen. Hinweise auf die genauen Intervalle finden Sie in der Betriebsanleitung der Pelletheizung.

Wartung von Pelletkessel und Brennkammer: Ascherückstande entfernen

Die Brennkammer einer Pelletheizung sollte immer frei von Ascherückständen sein. Ein überfüllter Aschebehälter führt zu Störungen im Betrieb der Pelletheizung. Entleeren Sie daher den Aschebehälter etwa alle ein bis zwei Wochen. Die Asche können Sie im Garten als Kompost oder Dünger verwenden oder einfach über den Hausmüll entsorgen.

Um eine einwandfreie und schadstoffarme Verbrennung der Pellets zu gewährleisten, sollten Sie die Brennkammer mit dem Pelletbrenner einer regelmäßigen Reinigung unterziehen. Hierfür empfiehlt sich ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen. Die Reinigung des Brennraums können Sie sehr gut mit einem Staubsauger durchführen. Rückstände und Flugasche werden so weitgehend beseitigt.

Reinigung des Lagers zwischen den Heizperioden

Das Pelletlager sollte einmal im Jahr gereinigt werden. Am besten eignet sich hierfür das Ende der Heizperiode, wenn das Pelletlager nahezu leer ist. So bleibt ausreichend Zeit, den Lagerraum einer gründlichen Reinigung zu unterziehen und eventuelle Schäden an den Wandoberflächen auszubessern, bevor die neue Pellets Lieferung eintrifft.

Die Reinigung des Lagerraums kann zum Beispiel mit einem Besen erfolgen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass sie Lagerraum wie die Fördereinrichtung zum Pellet Transport gründlich vom Abrieb der Pellets säubern. Aufgrund der Staubentwicklung sollten Sie hierbei eine Staubmaske benutzen.

Übersicht: Intervalle zur Wartung einer Pelletheizung

Maßnahme zur Wartung
Zeitraum
Ascheaustrag alle ein bis zwei Wochen
Reinigung des Brennraums alle vier bis sechs Wochen
Wartung durch einen Fachmann jährlich
gründliche Reinigung des Lageraums jährlich (am besten kurz nach Ende der Heizperiode)

Für Pelletöfen sollte aufgrund des geringeren Fassungsvermögens ruhig häufiger eine Wartung und Reinigung der Anlage anstehen. Kaufen Sie qualitativ möglichst hochwertige Pellets, zum Beispiel Pellets mit DINplus, um starke Verunreinigungen
ihrer Pelletheizung zu vermeiden und den Aufwand für Wartung und
Reinigung gering zu halten.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de