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DIN 51603-1 – die Norm für Heizöl (extra leicht)

Heizöl muss in Deutschland festgelegte Werte bei Eigenschaften wie Dichte, Brennwert (nicht: Heizwert), Schwefelgehalt, Flammpunkt und Viskosität aufweisen. Definiert werden diese Werte in der DIN 51603, wobei die DIN 51603-1 die Qualitätsanforderungen für extra leichte Heizöle zur Gebäude-Beheizung definiert. Die DIN 51603-1 unterscheidet Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm.
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DIN 51603-1: Qualitätsanforderungen für Heizöl EL (extra leicht)

Die in der DIN 51603-1 definierten extra leichten Heizöle (bisweilen auch: extra leichtflüssige Heizöle) lassen sich unter anderem vom schweren Heizöl (S) abgrenzen. Die Unterscheidung trifft man beim Heizöl vor allem aufgrund der Dichte. Bezogen auf eine Temperatur von 15 Grad Celsius dürfen Heizöle EL laut DIN 51603-1 maximal eine Dichte von 860,0 kg/m³ aufweisen. Weitere Richtwerte in der DIN 51603-1:

  • Schwefelgehalt: Im Schwefelgehalt, gemessen in Milligramm (Schwefel) pro Kilogramm (Heizöl), unterscheiden sich Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm besonders deutlich. Die von der DIN 51603-1 definierten Richtwerte für schwefelarme Heizöle liegen bei maximal 50mg/kg, bei Heizöl EL zwischen 50 und 1.000mg/kg.
  • Flammpunkt: Der Flammpunkt ist die Temperatur, ab der sich über einem Stoff ein entflammbares Luft-Dampf-Gemisch bildet. Die DIN 51603-1 definiert als Flammpunkt für Heizöle EL eine Temperatur ab 55 Grad Celsius.
  • Viskosität: Viskosität ist ein temperaturabhängiges Maß für Zähflüssigkeit. Ihre Bedeutung erlangt sie Heizöl hinsichtlich der Strömungseigenschaften in Rohrleitungen sowie der Zerstäubungsgüte in Düsen. Die Viskosität wird laut DIN 51603-1 bei einer Temperatur von 20°C angegeben und darf den Wert von 6,00mm2/s nicht überschreiten.
  • Brennwert: Mit dem Mindest-Brennwert gibt die DIN 51603-1 die mindestens freigesetzte Wärmemenge an, wenn man einerseits das Heizöl vollständig verbrennt und andererseits auch die Energie nutzt, die durch Kondensation bei abkühlenden Abgasen gewonnen wird. Der Brennwert des Heizöls EL liegt laut Norm bei 45,4 MJ/kg, was je nach Dichte und Volumen zwischen 10,6 und 10,8 kWh/l entspricht.
  • Keine Angaben zum Heizwert: Anders als frühere Versionen der DIN 51603-1 macht die aktuelle Version der Norm keine Angaben mehr zum Heizwert. Der Heizwert beschreibt die freigesetzte Wärmeenergie bei vollständiger Verbrennung eines Brennstoffs OHNE Nutzung der zusätzlich durch Kondensation gewonnenen Wärme. Bei modernen Heizanlagen hat der Heizwert im Vergleich zum Brennwert an Bedeutung verloren.

Mehr Informationen zu den DIN 51603-1 Grenzwerten in Bezug auf Brennwert, Flammpunkt, Schwefelgehalt und Viskosität sowie über Regeln für mögliche Zusätze (Additive) in Heizölen bieten unsere Unterseiten zu Heizölen EL und Heizölen EL schwefelarm sowie die Heizöl-Broschüre „Das Plus an Informationen zum Produkt Heizöl EL“ des Instituts für Wärme- und Öltechnik (iwo).

Die DIN 51603-1 passt sich der Moderne an

2003 und 2011 gab es wichtige Änderungen der DIN 51603-1 zur Anpassung an modernen Entwicklungen. So kamen 2003 die Definitionen für Heizöle EL schwefelarm zur DIN 51603-1 hinzu. 2011 wurde unter anderem die Zulässigkeit von Komponenten wie „hydrierte Pflanzenöle“ in die Norm aufgenommen.

Standard, der keiner mehr ist

Manch einen modernen Heizkessel darf man heute nur noch mit schwefelarmen Heizölen EL (nach DIN 51603-1) mit geringerem Schwefelgehalt betreiben. Nähere Auskünfte darüber geben Fachbetriebe. Die in DIN 51603-1 definierte nicht-schwefelarme Variante des Heizöls wird bisweilen auch Standard-Heizöl genannt, wobei das Wort täuscht: Die Zukunft gehört der steuerlich begünstigten schwefelarmen Variante: Sie ist mittlerweile der eigentliche Standard.

Normen definieren nicht nur Anforderungen bei Kriterien wie Dichte, Schwefelgehalt, Brennwert, Flammpunkt, Schwefelgehalt und Viskosität von klassischen Heizölen EL. Eine Vornorm existiert mit der 51603-6 inzwischen auch für Bioheizöl.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de