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1. BImSchV 2015: muss ich meinen Kaminofen austauschen?

Ab 2015 greift eine weitere Stufe der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung. Dann gelten erhöhte Grenzwerte für Feinstaubemissionen und Kohlenmonoxid. In mehreren Stufen müssen ältere Öfen dann außer Betrieb genommen werden. Das ist aus Sicht des Gesetzgebers notwendig geworden, da immer mehr Holzfeuerungen wie Kaminöfen, Pelletheizungen oder Holzvergaser in Deutschland ihre Arbeit verrichten. Das ist begrüßenswert, da Holz ein regenerativer Brennstoff mit einer guten CO2-Bilanz ist, jedoch erfordert dieser Umstand vorbeugende Maßnahmen gegen Luftschadstoffe und einen Anreiz an die Hersteller, die Effizienz der Verbrennung zu erhöhen. Ob und wann Sie Ihren Kaminofen austauschen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.
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1. BImSchV: Anforderungen, Fristen und Lösungswege

1. BImSchV für Kaminöfen© maho - Fotolia.comDie 1. BImSchV schreibt mehrere Fristen mit entsprechenden Stufen vor, in denen unterschiedliche Anforderungen gestellt werden. Falls Sie die Angeben aus dem Artikel einmal nachprüfen oder vertiefen möchten, so finden Sie hier den Volltext zur 1. BImSchV (Link auf andere Seite).

1. Stufe: ist am 22. März 2010 in Kraft getreten. Die Grenzwerte dieser Stufe gelten mit zusätzlichem Zeitpolster auch für bestehende Anlagen (siehe unten).

2. Stufe: diese Stufe der BImSchV setzt höhere Grenzwerte für Kaminöfen als die Stufe 1. Sie gilt für Anlagen, die ab dem 01. Januar 2015 ihren Betrieb aufnehmen. Hier gilt: 0,125 g/m3 Kohlenmonoxid und 0,04 g/m3 Feinstaub dürfen nicht überschritten werden.

Übergangsregelung für bestehende Kaminöfen:bestehende Anlagen, die vor dem 22. März 2010 in Betrieb genommen wurden, müssen nach Ablauf einer Frist die Grenzwerte der ersten Stufe nach 1. BImSchV einhalten. Die Dauer der Frist orientiert sich an der durchschnittlichen Lebensdauer eines Kaminofens.

Manche Geräte lassen sich durch Nachrüstung noch auf das geforderte Niveau heben, beispielsweise durch den Einbau eines Filters. Hat man einen Herstellernachweis, der die Einhaltung der Grenzwerte nachweist, oder besteht der Kaminofen eine Messung vor Ort, kann der Kaminofen weiter ohne zeitliche Einschränkung betrieben werden. Die Grenzwerte hierfür liegen nach § 26 der 1. BImSchV bei

Staub: 0,15 Gramm je Kubikmeter, Kohlenmonoxid: 4 Gramm je Kubikmeter.

Ist eine Nachrüstung nicht ausreichend, verbleibt leider nach Gesetzeslage nur die Außerbetriebnahme des Ofens und die Anschaffung eines neuen Modells mit folgenden Fristen laut § 26 der 1. BImSchV, die vom Typenschild des Kaminofens abhängen:

Datum auf dem Typenschild

Nachrüstung oder Außerbetriebnahme bis

bis einschließlich
31. Dezember 1974
oder nicht feststellbar
31. Dezember 2014
1. Januar 1975 bis
31. Dezember 1984
31. Dezember 2017
1. Januar 1985 bis
31. Dezember 1994
31. Dezember 2020
1. Januar 1995 bis
einschließlich
21. März 2010
31. Dezember 2024

Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Kaminöfen große Vorsicht bei Onlinehändlern oder Privatauktionen walten lassen. Kaufen Sie niemals Geräte ohne Typenbezeichnung!

  • Nicht von der 1. BImSchV betroffen sind Grundöfen, Kachelöfen, Badeöfen, Backöfen, offene Kamine und Öfen, die vor 1950 in Betrieb genommen worden sind.

Erfüllt mein Kaminofen die Anforderungen der 1. BImSchV?

  • Kontaktieren Sie den Hersteller des Ofens. Dieser kann Ihnen im Zweifel bestätigen, wann die Typprüfung für das jeweilige Modell vorgenommen worden ist und kann die Daten mit Prüfbescheinigung zusenden.
  • Lassen Sie die Emissionen durch einen Schornsteinfeger messen und sich eine Bescheinigung ausstellen.
  • Auf den Seiten des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V finden Sie eine Datenbank, in der Sie recherchieren können, ob Ihr Kaminofen die Anforderungen der 1. BImSchV erfüllt.

Sie brauchen einen neuen Kaminofen oder eine fachkundige Beratung vor Ort bezüglich der 1. BImSchV? Hier finden Sie Fachbetriebe für Kaminöfen, die Ihnen gerne weiterhelfen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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