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Die Elektroheizung – bessere Umweltbilanz durch Ökostrom

Eine Elektroheizung mit Ökostrom zu betreiben verbessert ihre Umweltbilanz deutlich. Durch den aktuell hohen Anteil fossil betriebener Kraftwerke ist die Stromproduktion in Deutschland im Hinblick auf Schadstoffemissionen und Wirkungsgrade noch verbesserungswürdig. Der Anteil erneuerbarer Energien, zum Beispiel der Photovoltaik, am deutschen Strommix nimmt immer weiter zu, was es einfacher macht, einen Tarif mit hohem Ökostrom-Anteil zu finden.
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Eine Elektroheizung mit Ökostrom betreiben: Hintergrund & Vorteile

Ein Kritikpunkt an der Elektroheizung, der häufig vorgebracht wird, ist die Energiequelle. Eine Elektroheizung erzeugt ihre Wärme durch Strom. Für die Umweltbilanz einer Elektroheizung ist deshalb entscheidend, wie der aktuelle Kraftwerkspark in Deutschland aussieht. Wie die nachfolgende Grafik zeigt, wird ein Großteil des Stroms in Deutschland immer noch über fossile Energieträger gewonnen, hauptsächlich durch Kohlekraftwerke, gefolgt von der Atomkraft.

Neben der Problematik gesundheits- und umweltschädlicher Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, besteht im aktuellen Kraftwerksmix ein weiteres Problem: der Wirkungsgrad der Stromerzeugung. Dieser sagt aus, wie viel der eingesetzten Energie tatsächlich am Ende in Strom umgewandelt wird.

Ein Wirkungsgrad von vierzig Prozent sagt beispielsweise aus: Vierzig Prozent der eingesetzten Primärenergie werden tatsächlich in verfügbaren Strom für die Elektroheizung und andere elektrische Geräte umgewandelt. Primärenergie ist die gesamte Energie, die der Energieträger (in diesem Fall Kohle) zur Verfügung stellen könnte.

Laut BINE Informationsdienst besitzen deutsche Kraftwerke derzeit durchschnittlich einen Wirkungsgrad von 38 Prozent, neuere Kohlekraftwerke kommen auf Wirkungsgrade zwischen vierzig und 45 Prozent. Das bedeutet: Die Elektroheizung arbeitet oftmals mit Strom, bei dessen Produktion eine größere Menge an eingesetzter Energie ungenutzt bleibt. Der Gesetzgeber hat deshalb etwa mit einem Verbot der Nachtspeicherheizung bei bestimmten Immobilien reagiert.

Ökostrom aus erneuerbarer Energie gewinnt immer mehr Marktanteile

Strom kann natürlich auch aus erneuerbaren Energien gewonnen werden, also etwa durch Photovoltaik, der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Man spricht auch von Ökostrom. Laut Zahlen des Bundesverbandes der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft BDEW lag der Ökostrom-Anteil in Deutschland 2010 bei knapp siebzehn Prozent. Die Menge an produziertem Ökostrom wird in den nächsten Jahren aus politischen, ökonomischen und ökologischen Gründen weiter zunehmen.

Paragraf 42 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verpflichtet Energieunternehmen dazu, den jeweiligen Anteil von Kernenergie, fossilen Brennstoffen und Erneuerbaren Energien bei ihrer Stromproduktion zu veröffentlichen. Besitzer einer Elektroheizung sehen so, wie sehr Ökostrom zu der Energiezufuhr ihrer Elektroheizung beiträgt. Auf dem Strommarkt gibt es heute auch reine Ökostrom-Tarife, bei denen gelieferter Heizstrom zu einhundert Prozent aus erneuerbaren Energien stammt.

Will man die Umweltbilanz seiner Elektroheizung verbessern, sollte man beim Bezug von Ökostrom auch auf Qualitätszeichen achten: bestenfalls sind Ökostrom-Anbieter etwa durch den Energie Vision e.V. mit dem OK-Power-Label, den Grüner Strom Label e.V. oder durch den TÜV zertifiziert. Solche Label helfen bei der Auswahl von Ökostrom für die Elektroheizung.

Ökostrom für die Elektroheizung aus der eigenen Photovoltaik-Anlage

Produzieren Haushalte durch Photovoltaik ihren eigenen Strom, kann sich die Umweltbilanz einer Elektroheizung noch weiter verbessern. Eine Photovoltaik-Anlage ist aber nur unter ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll: so kann - vor allem in gut gedämmten und energieeffizienten Häusern - der Heizkostenbedarf noch einmal deutlich sinken.

Bei der Frage nach der Umweltbilanz und den Vor- und Nachteilen der Elektroheizung sollten Sie auch Fachbetriebe finden, um Informationen aus möglichst vielen Quellen zu erhalten.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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