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Widerstandsheizung – das Prinzip der Elektroheizung

Heizen mit Strom: wie funktioniert das eigentlich? Die Antwort auf diese Frage führt zurück bis ins frühe 19. Jahrhundert. 1826 entdeckte der deutsche Physiker Georg Simon Ohm den Zusammenhang von Spannung und Stromstärke in einem elektrischen Leiter - heute bekannt als das Ohmsche Gesetz. Dieses beschreibt den elektrischen Widerstand und findet Anwendung bei sämtlichen Elektroheizungen, weshalb diese auch als Widerstandsheizung bezeichnet werden.
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Heizen mit Strom: Wie wird Elektrizität in Wärme umgewandelt?

Eine Elektroheizung erzeugt Wärme, indem Strom einen elektrischen Leiter durchfließt. Dabei stoßen die Elektronen auf Widerstand, hervorgerufen durch die Materialzusammensetzung des Leiters. Ein gewisser Teil der elektrischen Energie wird nicht weiter transportiert, sondern in thermische Energie umgewandelt und nach außen abgegeben. Der elektrische Widerstand im Heizkörper erwärmt sich - Heizen mit Strom wird möglich. Einen Eindruck dieser physikalischen Vorgänge liefert das folgende Video, eingebettet in den historischen Kontext.

Um eine ausreichende Wärmeleistung beim Heizen mit Strom zu erzielen, sind in der Widerstandsheizung mehrere Widerstände parallel oder in Serie geschaltet. Die Umsetzung von Strom in Wärme erfolgt dabei nahezu verlustfrei. Die Widerstandsheizung erreicht zwar einen hohen Wirkungsgrad, jedoch ist der Gesamtwirkungsgrad beim Heizen mit Strom eher gering. Denn die Stromerzeugung selbst (z.B. in einem Braunkohlekraftwerk) ist mit hohen Energieverlusten verbunden.

Auch Wärmepumpen heizen mit Strom, sind jedoch keine Widerstandsheizung

Wärmepumpen zählen nicht als Widerstandsheizung. Denn die elektrische Energie wird zum mechanischen Antrieb des Kompressors genutzt. Die Wärme wird aus dem Erdreich oder der Umgebungsluft gewonnen und nicht wie bei der Widerstandsheizung durch elektrische Energie.

Eine Widerstandsheizung gibt direkte oder gespeicherte Wärme ab

Heizen mit Strom wird für verschiedene Zwecke verwendet. Eine Direktheizung gibt die Wärme unmittelbar an den Raum ab. Sind wird meistens als Zusatz- oder Übergangsheizung eingesetzt. Bei der Speicherheizung heizt sich der Heizkörper entweder nachts oder zu Zeiten schwacher Netzauslastung auf und gibt Wärme zum gewünschten Zeitpunkt ab. Die Elektroheizung hält durch das Speichern ausreichend Wärme vor, die den gesamten Tagesbedarf decken kann.

Weitere Aspekte zum Heizen mit Strom finden Sie in unserem Technikteil zu Elektroheizungen - z.B. zu Arten der Konvektion. Bei grundlegenden Fragen zur Widerstandsheizung und Heizen mit Strom hilft Ihnen unser Ratgeber zu Elektroheizungen weiter.

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"Dieser Artikel wurde erstellt von:" Christian Märtel", Redakteur www.Heizungsfinder.de"