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Wie teuer ist Heizstrom? Tarife wechseln spart Heizkosten

Im Preisvergleich der Anbieter für Heizstrom und Haushaltsstrom wird deutlich: Haushaltsstrom wie Heizstrom sind teurer geworden. Ein Problem beim Heizstrom ist, dass die wenigsten Besitzer einer Elektroheizung den Anbieter wechseln. Mit einem ausgiebigen Vergleich der Tarife können die Kosten für Heizstrom deutlich gesenkt werden.
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Heizstrom Anbieter & Heizstrom im Preisvergleich

Zunächst muss deutlich zwischen Heizstrom und Haushaltsstrom unterschieden werden. Haushalts­strom ist der Strom, der an Tageszeiten und Wochentagen mit allgemein hohem Stromverbrauch etwa für die Elektrogeräte im Haushalt genutzt wird. Heizstrom ist verbilligter Strom, der für verschiedene Varianten der Elektroheizung in Frage kommt. Andere Begriffe für Heizstrom sind Niedertarifstrom oder auch Schwachlaststrom.

Anbieter gewähren Stromnutzern diese Tarife an Zeiten, an denen der Stromverbrauch im Allgemeinen eher niedrig ist. Das ist etwa nachts der Fall, weshalb Nachtstrom ein weiterer Begriff für Heizstrom ist. Im Preisvergleich zwischen Heizstrom und Haushaltsstrom ist der Heizstrom deutlich billiger. Laut Themenspezial „Heizen mit Strom“ der Kampagne „Klima sucht Schutz“ steht dem Durchschnittspreis für Tagstrom-Tarife von 23 Cent ein durchschnittlicher Preis für Heizstrom von etwa 13 Cent gegenüber.

Elektroheizung: Kosten & Tarife im Jahresvergleich

Schaut man sich die Kostenentwicklung für Strom auf Basis von Daten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie an, so zeigen sich im Preisvergleich deutliche Steigerungen.

  • So lagen die durchschnittlichen Stromkosten für Haushaltsstrom noch im Jahr 2000 bei 15 Cent pro Kilowattstunde, 2005 bei etwa 18 und 2008 bei 23 Cent pro Kilowattstunde.
  • Die Tarife des Heizstroms für verschiedene Systeme der Elektroheizung sind ebenfalls teuer geworden. Startet man einen Preisvergleich beim Heizstrom und schaut sich die Preisentwicklung zwischen 2005 und 2010 an, stößt man auf einen Anstieg von knapp neun auf dreizehn Cent.
  • Einen Orientierungswert für die Kosten, die etwa beim Betrieb einer Elektroheizung mit Nachtstrom anfallen, liefert wiederum das Themenspezial der Kampagne „Klima sucht Schutz“: Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern haben Berechnungen der Experten einen Jahresdurchschnittspreis von 2.700 Euro ergeben.

Berücksichtigen muss man etwa bei einem Nachtspeicherofen im Preisvergleich zwischen einer Elektroheizung und anderen Heizsystemen den Preis für einen zweiten Stromzähler. Er wird nötig, damit der Anbieter den Verbrauch von Heizstrom und Haushaltsstrom gesondert ermitteln und abrechnen kann und verursacht Zusatzkosten. Alternativ bietet sich auch ein Zähler mit zwei separaten Zählwerken an.

Heizstrom Anbieter: Preisvergleich hilft beim Wechseln

Bei vielen Arten der Heizung hat man heutzutage eine große Auswahl an Brennstofflieferanten. Auch, wer heute einen Anbieter für Haushaltsstrom sucht, hat meistens die Auswahl. Den Anbieter zu wechseln, ist hier also meistens nicht schwierig. Den Heizstrom-Anbieter für die Elektroheizung zu wechseln, ist allerdings nicht mehr ganz so einfach. Noch immer sind es oftmals nur regionale Stromlieferanten, die Tarife für Heizstrom bieten, so dass eine Auswahl kaum oder gar nicht möglich ist.

Das Bundeskartellamt spricht in seiner Marktanalyse „Heizstrom - Marktüberblick und Verfahren“ sogar von einem faktischen Monopolen der Heizstrom Anbieter in ihrer jeweiligen Region. Es drängt aber auf mehr Wettbewerb auf dem Markt, so dass Nutzer von Heizstrom für die Elektroheizung eventuell in Zukunft mehr Chancen auf einen Preisvergleich haben, um den Heizstrom-Anbieter bei Bedarf zu wechseln.

Durch die spezifischen Vor- und Nachteile einer Elektroheizung hängt die Frage "wechseln oder nicht?" von einigen Faktoren ab. Hier sollte man Fachbetriebe finden, die
gerne zu diesen Themen beraten.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de