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Aufladesteuerung Nachtspeicherheizung

Wie kann eine Nachtspeicherheizung effizient sein und stets die richtige Wärmemenge speichern? Mittels einer Aufladesteuerung hält eine Nachtspeicherheizung genau die erforderliche Menge vor, wie sie in der nächsten Heizperiode (tagsüber) gebraucht wird. Und das in Abhängigkeit von der Außentemperatur.
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Aufladesteuerung: effizientes Aufladen der Nachtspeicherheizung

Aufladesteuerung Elektroheizung

Eine Nachtspeicherheizung muss nicht in jeder Ladephase die maximale Speicherkapazität erreichen. Der erforderliche Tagesbedarf hängt sowohl von den Witterungs­bedingungen als auch der Restwärme im Gerät selber ab. Mit Hilfe einer Aufladesteuerung speichert die Elektroheizung immer nur soviel Wärme, wie in der nächsten Abgabephase gebraucht wird. Die Aufladesteuerung regelt daher die Wärmespeicherung am Gerät selber und schaltet die Nachtspeicherheizung bedarfsweise beim Aufladevorgang ab.

Aufladesteuerung erhält Freigabesignal vom EVU

Die Aufladesteuerung besteht aus einem Außentemperaturfühler und einem Rundsteuerempfänger. Der Außentemperaturfühler wird meistens an der Nordseite eines Gebäudes angebracht und misst den Temperaturverlauf vor der Ladephase. Über den Rundsteuerempfänger wird von dem Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) das Freigabesignal empfangen. So wird die Nachtspeicherheizung nur während eines bestimmten Zeitraums zum Laden freigeschaltet - in der Regel für einen Zeitraum von 8 Stunden von 22.00 bis 06.00 Uhr. Der Rundsteuerempfänger sorgt ebenfalls dafür, dass der Stromzähler zwischen Hoch- und Niedrigtarif beim EVU umgeschaltet wird.

Das EVU gibt die Betriebsart der Nachtspeicherheizung vor, ob Rückwärt-, Spreitz- und Vorwärtssteuerung. Bei der Rückwärtssteuerung beispielsweise hat der Wärmespeicher erst geben Ende der Ladezeit seinen Sollwert erreicht. Somit sollen mögliche Laststöße im Netz durch Nachtspeicherheizungen vermieden werden.

Einzelne und zentrale Aufladesteuerung

Eine Aufladesteuerung kann entweder zentral die Aufladung der Wärmespeicher und damit für mehrere Wohnungen steuern oder auch nur für einzelnen Mietparteien. Im letzteren Fall wird auch von einem Gruppensteuergerät gesprochen. Es ist jedoch mehr ein Zwischenverstärker, der individuell angepasst werden kann. So können einzelne Wohnungen auf ihren individuellen Wärmebedarf angepasst werden. Alle Aufladesteuerungen haben eine Spannung von 230V.

Funktion einer Aufladesteuerung

Vor jeder Aufladephase (nachts) ermittelt die Aufladesteuerung den erforderlichen Wärmebedarf für die nächste Abgabephase während des Tages. Hierfür wird durch Außentemperaturfühler der Temperaturverlauf gemessen und die vorhandene Restwärme im Speicher über Fühler im Speicher berücksichtigt.

Die Aufladeregler sind Bestandteil eines jeden Wärmespeichers. Sie können den Ladevorgang eines jeden einzelnen Speichers beenden. Das geschieht, sobald der vorgegebene Sollwert erreicht wird.

Unser Elektroheizung Lexikon informiert Sie über weitere Themen zur Nachtspeicherheizung wie Wärmerückhaltevermögen, Nennaufladung und Ladegradreduzierung.

(Abbildung: © STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG)

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de