Stromverbrauch von Elektroheizungen

Die Elektroheizung ist 100 Prozent regenerativ, wenn sie mit Ökostrom betrieben wird. Lesen in diesem Artikel Pro- und Contra-Argumente im Zusammenhang mit dem Stromverbrauch einer Elektroheizung.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Heizungsfinder.de verfasst.
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HeizungenElektroheizunglaufende KostenStromverbrauch

Verbrauch von Elektroheizungen & Ökostrom

© jopix - Fotolia.comSeitdem Ökostrom erschwinglich geworden ist, hat die Elektroheizung ihren Ruf, umweltschädlich zu sein, ein wenig verbessert. Wenn Sie einen Ökostrom-Tarif buchen, betreiben Sie Ihre Elektroheizung mit regenerativer Energie und damit Kohlenstoffdioxid-frei. Dazu zählen zum Beispiel Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Mit einer Photovoltaik­anlage können Sie die anfallenden Stromkosten deutlich senken und die Elektroheizung mit umweltfreundlichem Ökostrom betreiben.

Bis vor einigen Jahren wurde der Strom nur in Kohle-, Erdöl-, Erdgas- und in Kernkraftwerken erzeugt. Durch diesen Vorgang entsteht sehr viel Kohlenstoffdioxid und schädigt die Umwelt. Weitere Risiken sind radioaktive Strahlung und Atommüll, der eingelagert werden muss. Die Elektroheizung bezieht ihre Energie bekanntlich aus dem Strom, so dass der Bedarf weiter anstieg. Da mehr Energie auf Grund des erhöhten Verbrauches benötigt wurde, um nun auch noch die Wohnung zu heizen. Also wurden mehr Kraftwerke gebaut und die Umwelt weiter geschädigt. Durch den regenerativen Öko-Strom wird die Natur nun aber geschont.

Höherer Stromverbrauch - günstige Anschaffung

Die Elektroheizung hat einen erhöhten Stromverbrauch und benötigt viel Energie, um die Wohnung im Winter angenehm zu wärmen und erhöht somit Ihren Verbrauch von Strom. Dies können, je nach Wohnlage und Heizgewohnheiten etwa 10.500 kWh im Jahr für ein Haus mit 130 m² Wohnfläche sein. Bei einem Preis von 18,5 Cent pro Kilowattstunde sind das im Jahr etwa 1.900 Euro an zusätzlichen Stromkosten für die Elektroheizung.

Dazu kommen die normalen Stromkosten für zum Beispiel den Fernseher, die Lampen und den Herd: etwa 1.000 kWh pro Person im Jahr. Bei einer Speicherheizung können Sie oftmals auf günstigeren Nachtstrom zurückgreifen und sparen damit Geld beim laufenden Stromverbrauch der Elektroheizung. Ein Stromvergleich kann sinnvoll sein, um zu ermitteln, ob sich der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter lohnt.

Bei einem Neubau sollte man diesen Verbrauch der Heizung beachten und sich zum Beispiel für eine Kombination von zwei Heizsystemen (Solarthermie & Elektroheizung) entscheiden. Bei Altbauten ist es oft am günstigsten, das Gebäude ausreichend zu dämmen und die bestehende Elektroheizung zu modernisieren als eine aufwändige Neuinstallation vorzunehmen. Dies ist allerdings von Haus zu Haus unterschiedlich und kann nicht pauschalisiert werden. Fachbetriebe vor Ort können Ihnen unverbindlich und kostenlos ein Angebot für eine Elektroheizung erstellen.

Weiterlesen zum Thema "Ratgeber"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Elektroheizung

Kombination von Nachtspeicherheizung und Solaranlage

Ist eine Solaranlage bei Nachtstromspeicherheizung möglich und sinnvoll bei ca. 10.000 KWh Stromverbrauch?
Antwort eines Haus&Co Experten

Ja, das kann eine sinnvolle Kombination sein - besonders, wenn Sie bei der Elektroheizung bleiben wollen. Sie benötigen auf jeden Fall einen Solarstromspeicher - da Sie den Strom dann tagsüber erzeugen, wenn die Nachtspeicherheizung gerade nicht vorheizt. Generell ist der Eigenverbrauch - dank sinkender Einspeisevergütung - stark in den Fokus gerückt. Da Solarstromspeicher auch aktuell noch von der KfW gefördert werden, würde ich da auf jeden Fall einmal ein Angebot anfragen.

Sie können sich das hier einmal kalkulieren (da ich keine Angaben zur verfügbaren Dachfläche habe): https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten

Umrüstung von Nachtspeicher auf Gasheizung: Kosten?

Ich habe aktuell eine Nachtspeicherheizung, die ich nun gegen eine Gasheizung austauschen möchte. Dabei müsste auch alles neu verrohrt werden und insgesamt 12 neue Heizkörper installiert werden. Wer kann mir bei der Umsetzung des Projektes helfen? Mit welchen Kosten habe ich zu rechnen?
Antwort eines Haus&Co Experten

Eine Übersicht der zu erwartenden Kosten:

1) Gasanschluss: falls noch keine Gasleitung liegt, muss eine zu Ihnen geführt werden (sofern Gas an der Straße vorhanden ist). Die Kosten dafür sind regional sehr unterschiedlich. Es werden in der Regel verschiedene Staffeln angesetzt - je nach Länge der Leitung. Die Kosten reichen da von 1.150 Euro bis über 3.000 Euro.

Eine Alternative ist ein Flüssiggastank, der jedoch draußen aufgestellt werden muss (oder mindestens ebenerdig).

2) Kosten für Heizkörper und Verrohrung

Die Kosten für Heizkörper sind natürlich sehr unterschiedlich - je nachdem welche Art von Heizkörpern gewünscht ist, können die Kosten samt Montage, Material und Anschluss 250 bis 500 Euro pro Heizkörper.

3) Schornstein außen: ca. 700 Euro im Schnitt

4) Gasbrennwertheizung samt Speicher: je nach Hersteller und Gerät zwischen 6.000 bis 9.000 Euro

Eine genauere Aufschlüsselung der Kosten finden Sie hier: https://www.heizungsfinder.de/gasheizung/kosten-preise

Nachtspeicheröfen von AEG: Asbestbelastung?

In meiner neuen Wohnung, die ich im Dezember 2016 bezogen habe befinden sich Nachtspeicheröfen von AEG. Die Bezeichnungen WSP 758 7,5 kw oder WSP 508 5 kw mit den Fertigungsnummern F.Nr. 074 oder 015 Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, bzw. gelesen, dass die Geräte von AEG bis in das Jahr 1976 asbesthaltig sind und ab dem Jahr 1977 asbestfrei sein sollen.
Antwort eines Haus&Co Experten

Ob Ihr Nachtspeicherofen durch Asbest belastet ist, finden Sie unter anderem online in Listen wie dieser hier: https://www.heizungsfinder.de/elektroheizung/nachtspeicherheizung/asbest-liste#aeg
Dort sind alle Modelle des Herstellers AEG aufgeführt, die asbesthaltig sind.

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