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Die Vorteile und Nachteile der Speicherheizung im Überblick

Die Speicherheizung speichert Wärme und gibt sie langfristig an die Umgebung ab. Das unterscheidet sie von einer Elektroheizungen wie der Direktheizung und birgt sowohl Vorteile als auch Nachteile, die man bei der Entscheidung für oder gegen eine Speicherheizung berücksichtigen sollte. Während die Nachtspeicherheizung vorwiegend eine Konvektionsheizung darstellt, arbeiten die Flächenspeicherheizung und die Natursteinheizung auch über Wärmewellen.
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Die Speicherheizung: Vorteile & Nachteile

Speicherheizung Dynamischer Speicher | Urheber: Fotografia propio txo via Wikipedia

„Speicherheizung“ ist ein Sammelbegriff, dem verschiedene Systeme untergeordnet sind, zum Beispiel die Nachtspeicher­heizung, die Flächenspeicherheizung oder die Natursteinheizung.

Die Unterscheidung der einzelnen Systeme der Speicherheizung ist beim Blick auf Vorteile und Nachteile wichtig, da nicht alle Vorteile und Nachteile für alle Arten der Speicherheizung gleichsam gelten. Anders als oft vermutet, es kein generelles Verbot der Nachtspeicherheizung geben. Eine Speicherheizung kann sowohl mit Heiz­körpern aber auch als Fußbodenheizung arbeiten

Während Heizkörper einer Nachtspeicherheizung meistens mit Konvektion arbeiten, setzt die Flächenspeicherheizung ebenso wie die Natursteinheizung verstärkt auf Wärmestrahlung. Während bei Konvektion die Luft im Raum erwärmt wird und als Wärmeträger fungiert, erwärmt eine mit Wärmestrahlung arbeitende Speicherheizung ähnlich einer Infrarotheizung Wände, Decken, Fußböden und die Menschen im Raum direkt.

Vorteile und Nachteile von Nachtspeicherheizung & Flächenspeicherheizung

Die Nachtspeicherheizung: Bei ihr wird ein beispielsweise aus Schamotte bestehender Kern nachts durch Strom auf Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius aufgeheizt und gibt die Wärme tagsüber ab. Manche Speicherheizung nutzt verbilligten Heizstrom, was Vorteile bei den Betriebs­kosten, aber auch Nachteile mit sich bringt: es muss ein zweiter Zähler installiert werden. Bei einer Nachtspeicherheizung muss man weiterhin bereits am Vortag planen, wie hoch der Heizbedarf am Folgetag ist, um die Nachtspeicherheizung passend aufzuladen. Wer sich hier verkalkuliert, muss mit teurerem Tagstrom heizen.

Die Flächenspeicher­heizung: Eine andere Variante der Speicherheizung ist die Flächenspeicher­heizung, die auch Teilspeicherheizung genannt wird. Auch bei dieser Elektroheizung existiert ein beispielsweise aus Schamotte produzierter Kern, der durch Strom aufgeheizt wird. Hier wird der Kern aber nur auf maximal etwa 100 Grad Celsius aufgeheizt und gibt Wärme mit leichter zeitlicher Verzögerung ab. Die Speicherung ist bei dieser Speicherheizung also kürzer als bei der Nacht­speicherheizung.

Die Vorteile der Flächenspeicherheizung liegen in relativ günstigen Anschaffungskosten. Diese Vorteile hat sie mit anderen Elektroheizungen gemeinsam, wobei die Flächenspeicherheizung in der Regel noch preisgünstiger ist als etwa eine Nachtspeicherheizung. Durch die kurzfristigere Wärme­speicherung wird die Flächenspeicherheizung jedoch meistens mit Tagstrom betrieben, was aufgrund höherer Preise als einer ihrer Nachteile verbucht werden muss.

Die Natursteinheizung wirkt vor allem über Wärmestrahlung

Eine spezielle Speicherheizung ist die Natursteinheizung, bei der Naturstein wie etwa Marmor elektrisch aufgeheizt wird. Das Speichermedium speichert die Wärme bei der Natursteinheizung ebenfalls eher kurzfristig, was manche als einen der Nachteile auslegen.

Die Vorteile und Nachteile einer Natursteinheizung gleichen der einer Flächenspeicherheizung. Allerdings spielt diese Speicherheizung durch ihre besonders ansprechende Optik weitere Vorteile aus. Der aufgeheizte und nicht abgeschottete Naturstein kann bei unsachgemäßer Bedienung allerdings eine Verbrennungsgefahr darstellen, die Oberflächentemperatur der Natursteinheizung sollte also nicht zu hoch eingestellt werden.

Fachbetriebe für Elektroheizungen beraten ausführlich, welche Art der
Speicherheizung die beste jeweilige Lösung darstellt und Vorteile und Nachteile
liegen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de