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Die Infrarot-Hallenheizung vermeidet Wärmestau an Decken

Klassische Heizungen, die Räume indirekt über erwärmte Luft heizen, eignen sich eher schlecht als Hallenheizung, da warme Luft nach oben steigt. Da eine Hallen­heizung jedoch große Räume mit hohen Decken beheizen muss, würde sich die erwärmte Luft unter der Hallendecke stauen, während die Menschen in ihr weiter frieren. Eine mit Infrarot arbeitende Hallenheizung hat diesen Nachteil nicht.
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Hallenheizung mit Infrarot erwärmt nicht die Luft, sondern Objekte

Eine elektrisch arbeitende Infrarot-Hallenheizung macht sich das Prinzip des Heizens mit Wärmestrahlung zunutze. Neben der elektrisch betriebenen Hallenheizung gibt es auch mit Gas betriebene Varianten. Beide arbeiten als Direktheizung, die sich von der Speicherheizung unterscheidet. Wärmestrahlung heißt: Die Elektroheizung erwärmt nicht die Luft der Halle. Die durch die Hallenheizung produzierte Wärme überträgt sich vielmehr direkt auf die Objekte, auf die Wärmestrahlung trifft, also auf Wände, Böden, Maschinen und Menschen.

  • Das bedeutet einerseits: Die mit Infrarotstrahlung arbeitende Hallenheizung sorgt bei den in einer Halle arbeitenden Menschen durch die Strahlung für ein direktes Wärmeempfinden.
  • Andererseits strahlen auch die von der Elektroheizung mit Infrarot bestrahlten Objekte einen Teil der Wärme zurück in den Raum. Sie tragen damit als Sekundärquellen ebenfalls zur Beheizung des Raumes bei.

Durch die genannten Vorteile der Infrarotheizung kann die allgemeine Lufttemperatur in der Halle durchaus um zwei bis drei Grad Celsius niedriger sein als bei einer anderen Hallenheizung. Das Wärmeempfinden wird dennoch gleich hoch sein.

Leistungsbedarf und Anschaffungskosten einer Infrarot-Hallenheizung

Ein Unternehmen aus dem Bereich Infrarotheizung hat Berechnungsbeispiele auf seiner Webseite veröffentlicht, wie hoch die Leistung einer elektrisch arbeitenden Hallenheizung pro Quadratmeter sein muss.

  • Im Beispiel wird von einer 600 m² großen und nicht isolierten Halle mit einer 180 m² großen Nutzfläche ausgegangen, in der harte körperliche Arbeit verrichtet wird. Die elektrisch durch die Infrarotheizung zu beheizende Nutzfläche beträgt also dreißig Prozent der Gesamtfläche.
  • Unter diesen Bedingungen wird eine benötigte Leistung der Infrarotheizung von 270 Watt pro Quadratmeter angegeben, sofern die Strahler maximal drei Meter über dem Boden aufgehängt werden. Bei 180 m² Nutzfläche der Halle ergäbe sich ein Leistungsbedarf von (180 x 270) 48.600 Watt für die Hallenheizung.
  • Nähme man eine benötigte Leistung von 48.000kW an, so ließe sich die Beheizung beispielsweise mit einer elektrisch betriebenen Hallenheizung realisieren, die mit vier Infrarot-Strahlern je 12.000 Watt arbeitet.
  • Strahler für diese Infrarot-Elektroheizung kosten im Beispiel zwischen knapp 2.450€ und etwas über 3.050€. Nimmt man den unteren Wert, so erhält man für seine Hallenheizung: 4 x 2.450 = 9.800€ Anschaffungskosten oder umgerechnet auf die 180 m² Nutzfläche 54,44€ pro Quadratmeter.

Natürlich kann dies nur eine Beispielrechnung sein: individuelle Berechnungen sollten gemeinsam mit Herstellern der Infrarot-Elektroheizung wie Redwell oder Solamagic
und passenden Fachbetrieben für Elektroheizungen durchgeführt werden.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de