Elektro-Radiator: die leichte und mobile Elektroheizung

Im Grunde ist der Begriff Radiator ein anderes Wort für den klassischen Heiz­körper, den man von vielen Heizungen kennt. Handelt es sich bei dem Radiator um eine Elektroheizung, ist damit ein mobiler Elektro-Heizkörper gemeint. Im Inneren dieser mobilen Elektroheizung befindet sich ein Wärmespeichermedium wie Wasser oder Öl, das sich relativ schnell durch den Strom erhitzt und die Wärme an die Umgebung abgibt.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Heizungsfinder.de verfasst.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
HeizungenElektroheizungZuheizenRadiator

Radiator – Vor- und Nachteile des Elektro-Heizkörpers

Da ein Elektro-Radiator relativ leicht und einfach zu transportieren ist, bietet er hohe Flexibilität. Man stellt diese Direktheizung einfach dort auf, wo man aktuell Wärme benötigt, schließt sie ans Stromnetz an und heizt so den jeweiligen Raum auf.

Der Elektro-Radiator ist daher das ideale System der Elektroheizung zum Mitnehmen für Räume, die nicht regelmäßig beheizt werden. Bisweilen erhält man solch eine Heizung für unter 100 Euro, so dass nur geringe Anschaffungskosten anfallen. Achten sollte man beim Elektro-Radiator-Kauf je nach Nutzung etwa auf:

# auf Angaben, für welche Raumgröße der Radiator geeignet ist. Hier findet man oft Angaben in Kubikmetern. Ist der Radiator für sechzig Kubikmeter geeignet, könnte man mit dieser Elektroheizung beispielsweise einen zwanzig Quadratmeter großen und drei Meter hohen Raum beheizen.

# auf eine variable Leistungseinstellung. Falls ein Elektro-Radiator so etwas nicht besitzt, heizt er immer im Vollbetrieb und produziert dadurch bisweilen zuviel Wärme.

# auf eine Frostschutzautomatik. Mit ihr stellt der Elektro-Radiator sicher, dass innerhalb eines Raums eine bestimmte Temperatur nicht unterschritten wird. Falls die Temperaturgrenze unterschritten wird, schaltet sich der Radiator automatisch ein.

Im Vergleich zu anderen Heizungen ist der Wirkungsgrad vom Elektro-Radiator als gering. Das bedeutet: Es wird nur ein relativ geringer Anteil vom verbrauchten Heizstrom tatsächlich in Wärme umgewandelt. Der größere Anteil wird ohne Heizwirkung verbraucht. Wann sich ein Elektro-Radiator genau lohnt, kann das Gespräch mit einem Fachbetrieb klären.

Beispielrechnung für die laufenden Kosten von einem Elektro-Radiator

Den Preis fürs Heizen mit einem Elektro-Radiator kann man selbst ausrechnen, sofern man die Leistung des Geräts in Watt kennt. Ein Elektro-Radiator mit einer Leistung von 2.000 Watt verbraucht zwei Kilowatt Strom in der Stunde. Als Orientierungswert gilt: Mit 50 Watt Leistung kann ein Elektro-Radiator einen Kubikmeter Raum heizen.

Der Elektro-Radiator mit 2000 Watt würde also einen vierzig Kubikmeter großen Raum beheizen, also etwa einen Raum einer Größe von zwanzig Quadratmetern mit einer Raumhöhe von zwei Metern. Zahlt man beispielsweise zwanzig Cent pro Kilowattstunde Strom und heizt den Raum mit der Elektroheizung acht Stunden lang, so verbraucht der Radiator Strom im Wert von 3,20 Euro (2 x 20 Cent x 8 Stunden). Bei einem dreißigtägigen Monat ergäben sich dann Stromkosten von 96 Euro.

Betreibt man einen Radiator oder eine größere Elektroheizung mit Ökostrom, verbessert man die Umweltbilanz eines solchen Systems deutlich.

Weiterlesen zum Thema "Konvektor"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Radiator

Fachmann für Einrohrheizungen

Das ECCOLUTION-System für Einrohrheizungen macht einen guten Eindruck! Meiner (bescheidenen) Erfahrung nach kann das ein Fachmann sicher "liebevoll" einbauen und optimieren - wenn dann aber tatsächlich jemand kommt, so ist das meist ein fachlich in dieser Richtung weniger ausgebildeter und der "haut das Ganze so hin". Bei mir im Keller (Flachdach-Bungalow von 1984, 120m²) arbeitet ein Vitodens 300. Das Haus wird über zwei Einrohrkreise a je 4 Radiatoren versorgt. Kann da ein Fachmann(!) etwas ausrichten bitte - und wie hoch sind ganz cirka (!!) die Kosten (8 Ventile plus 1-2x Elektronik) Arbeitszeit geht extra. Dank und Gruß aus Troisdorf!
Antwort von Dräger

Pauschal wird ich bei der Eccolution komplett.
Mit Hydraulischem Abgleich 115€ nehmen inkl. MwSt

Heizungsplanung in den Niederlanden - Wärmepumpe geeignet?

Ich wohne in Holland, und ich hoffe Sie können auch mich beraten. Meine Frau und ich leben in eine Reihenwohnung. Wohnflach 180 m2. Bis jetzt heizen wir mit Erdgas 1250 m3 in Jahr, inklusive Kochen. Wir sind uns am überlegen wie in die Zukunft zu heizen. Die Wohnung ist in 2006 fertig gebaut. Wir haben Bodenheizung und radiatoren. Wir fragen uns ob eine Wärmepumpe eine Möglichkeit sei. Ich glaube es gibt ein grosses Unterschied zwischen Holland und Deutschland. Hier gibt es natürlich auch Wärmepumpen aber die haben nur ein kleins Wasserreservoir (50l). Das heist mann brauch noch immer einen Gaskessel für extremes Winterwetter. Und ich sehe in Deutschland viel grössere Wasserreservoirs. Unsere Reihenwohnung ist gebaut auf einen Abstellraum für PKW. Wäre es möglich die Luft vom Abstellraum zu benutzen für die Wärmepumpe. Die Luft in die Garage ist etwas weniger kalt wie die Luft draußen. Das Abstellraum wird ausgezeichnet belüftet. Auch für das Leitungsverlauf in die Wohnung wäre es praktischer wenn das warme Wasser von unten kommt. Natuurlijk kan ich Ihnen mehr und ausgedehntere Information bieten.
Antwort von Peters Sanitär und Heizung

Hallo, stuur me je adres en telefoonnummer. Ik neem begin 2018 contact met je op

Betriebsarten einer Gasheizung

Ist es möglich eine Gasheizung als Durchlauferhitzer mit 3 Betriebsarten zu nutzen? 1.normale Radiatorenbeheizung für eine Wohnfläche von ca.130qm 2.Fußbodenheizung (ca. 20qm) 3.Brauchwasseraufbereitung ca. 50 Grad mit einer Therme ohne Zwischen- oder Pufferspeicher Wer kann mir helfen?
Antwort von Energieberatung Schuster

Hallo,

es ist möglich all Ihre Betriebsarten mit einem Gerät abzudecken. Die Leistung des Gerätes sollte dann indestens 24 kW oder mehr haben, damit das Wasser im Durchlauf erwärmt werden kann. Dies hat in der Regel den Nachteil, dass die untere Modulationsgrenze zum Teil sehr hoch ist. Das Gerät wird dann in den Übergangszeiten stark takten. Es gibt Geräte im Durchlaufprinzip, mit akzeptabler unterer Modulatiosngrenze und einen kleinen integrierten Warmwasserspeicher. Das könnnte etwas für Sie sein. Sie sollten den Markt kritisch beleuchten. Also, wie gesagt die untere Modulationsgrenze sollte möglichst tief sein. Eine Therme mit beistehdendem Warmwsserspeicher bietet allerdings mehr Comfort. Wenn der Platz es hergibt, sollte diese Variante gewählt werden. Den Speicher aber angepaßt an den Warmwasserbedarf auswählen (also nicht zu groß wählen) und vor allen Dingen keine zusätzliche Leistung für Warmwasser bereitstellen (Angsthasenzuschlag ).

Die Ladung eines 160 Liter Speicher um 20°C ( von z. Bsp. 40° auf 60° ) benötigt ca. 3,7 kWh. Mit einer 11 kW Therme schaffen Sie das in ca. 20 Minuten. Ein 19 kW Gerät braucht entsprechend weniger.

Detlef Schuster
Energieberater

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Experten und Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Heizungen
Jetzt Frage stellen