Heizung richtig entlüften

Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie auch selbst Ihre Heizung entlüften und so die angesammelte Luft entweichen lassen. Diese Luft verringert die Effizienz Ihrer Heizung, da eine geringere Menge des warmen Wassers in den Heizkörpern zirkulieren kann als vorgesehen.

Heizung entlüften

Heizung richtig entlüften – Schlüssel Wird der Heizkörper nicht richtig warm oder braucht dieser sehr lange, um sich aufzuheizen sind dies sichere Anzeichen dafür, dass sich Luft im Heizkreislauf angesammelt hat. Dadurch verbraucht der Heizkörper mehr Energie. Dieses Problem kann mit wenigen Handgriffen selbst erledigt werden.

Heizung entlüften in 4 Schritten

Alles was Sie zum Heizung entlüften benötigen sind ein Gefäß, zum Beispiel eine kleine Schüssel, und einen Schlüssel, um das Entlüftungsventil zu öffnen. Normalerweise erhalten Sie solch einen kleinen Schlüssel, wenn Sie in die Wohnung einziehen oder wenn Ihre Heizung eingebaut wurde. Einige moderne Ventile können Sie auch mit der Hand aufdrehen. Weiterhin gibt es Gefäße mit eingebautem Schlüssel, so dass Sie nur noch drehen müssen.

Wenn Sie über eine Umwälzpumpe verfügen, schalten Sie diese während Sie die Heizung entlüften ab. Damit verringern Sie die entstehenden Verwirbelungen. Kontrollieren Sie den Anlagendruck nach dem Wiedereinschalten.

Seien Sie beim Entlüften vorsichtig, weil auch heißes Wasser aus dem Ventil spritzen kann!

Gehen Sie nun wie folgt für alle Heizkörper in Ihrer Wohnung vor:

  1. Heizung aufdrehen.
  2. Gefäß an der Seite der Heizung unter das Entlüftungsventil halten, weil dort das Wasser und die Luft heraustreten.
  3. Entlüftungsventil langsam öffnen und achten Sie darauf, dass Ihre Hände nicht von dem eventuell heißen Wasser bespritzt werden. Halten Sie das Ventil solange offen, bis keine Luft mehr aus dem Ventil kommt, sondern nur noch Wasser.
  4. Nun können Sie das Ventil wieder schließen.

Erzielt das Heizung entlüften nicht die gewünschte Wirkung, ist evtl. ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage notwendig.

 


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Autor: Thorben Frahm