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Flüssiggas – der andere Brennstoff für Gasheizungen

Flüssiggas kann eine Alternative zu Erdgas als Brennstoff für eine Gasheizung sein. Im Prinzip lässt sich dafür nahezu jede Erdgasheizung so umstellen, dass sie mit Flüssiggas läuft. Statt aus einem öffentlichen Gasnetz kommt dieses Gas mit dem Tankwagen und wird in einen Tank am Standort der Immobilie gefüllt, die mit Flüssiggas beheizt werden soll.
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Flüssiggas – Herstellung und Eigenschaften

Das zum Heizen genutzte Flüssiggas besteht in erster Linie aus den Kohlenwasserstoffen Propan und Butan. Es entsteht als „Nebenprodukt“ bei der Raffinierung (Veredelung) von Erdöl. Mittlerweile gibt es aber auch Verfahren, um Bio-Flüssiggas aus nachwachsenden Rohstoffen zu produzieren.


Flüssiggas - bei leichtem Überdruck flüssig

In Deutschland für die Gasheizung genutztes Flüssiggas muss den Anforderungen der DIN 51622 genügen und einen Propan/Propen-Anteil von mindestens 95 Prozent aufweisen. In einigen Ländern sind andere Mischungsverhältnisse üblich. Weitere Richtlinien sind etwa bei der Installation und beim Betrieb von Flüssiggas-Anlagen zu berücksichtigen. Technische Regeln Flüssiggas, abgekürzt TRF, regeln das. Seine wesentliche Eigenschaft trägt das Flüssiggas bereits im Namen:

  • Bei einem leichten Überdruck von etwa sieben Bar und Raumtemperatur wird das Gas flüssig.
  • Im flüssigen Zustand hat das Flüssiggas nur ein 260stel des Volumens von gasförmigem Flüssiggas, so dass 1.000 Liter Gas ungefähr vier Liter Flüssigkeit entsprechen.

Flüssiggas ist nicht giftig und gefährdet in flüssigem Zustand nicht das Grundwasser. Anders als beim Heizöltank muss man beim Flüssiggastank daher keine Gewässerschutzauflagen erfüllen. Auflagen gibt es dennoch, etwa aufgrund der Brennbarkeit des Flüssiggases.


Weitere Eigenschaften von Flüssiggas

Vergleicht man den Ausstoß von Kohlen- sowie Schwefeldioxid pro erzeugte Kilowattstunde Heizenergie bei unterschiedlichen Brennstoffen für die Heizung, ist er sowohl bei Flüssig- als auch bei Erdgas im Vergleich zu Heizöl gering. Holzpellets haben hier aber noch weitaus bessere Werte. Sie schneiden jedoch bei der Feinstaubemission schlechter ab. Sowohl Erd- als auch Flüssiggas verbrennt dagegen mit geringen Staubemissionen als Heizöl und viel geringeren als Pellets.

  • Heizwerte: Ein Liter Flüssiggas hat etwa den Heizwert von 6,6 Kilowattstunden, wobei ein Liter Heizöl etwa zehn Kilowattstunden Heizwert besitzt. Die Begriffe Heiz- und Brennwert werden auf unserer Seite zum Thema Flüssiggasheizung erläutert. Ein Kilogramm Flüssiggas – Kilogramm ist hier ebenfalls eine durchaus gängige Maßangabe – hat einen Heizwert von etwa 12,9 kWh. Im Vergleich kommt etwa ein Kilogramm Holzpellets auf fünf kWh (dafür sind Holzpellets allerdings weitaus günstiger). Alle Angaben sind Orientierungswerte.
  • Preise: Vergleicht man die Preise von Flüssig- und Erdgas, ist Erdgas insgesamt meistens günstiger und Flüssiggas daher eher eine Alternative in Regionen ohne Erdgasnetz.

Setzt man auf Flüssiggas, lohnt es sich oftmals die Flüssiggaspreise der verschiedenen Anbieter (u.a. Scharr) zu vergleichen, falls man nicht fest an einen gebunden ist. Fachbetriebe für Heizungen helfen bei der Planung ihrer Heizung.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de