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KfW 433: Förderung der Brennstoffzelle

Das Programm KfW 433 der KfW fördert den Erwerb einer Heizung mit Brennstoffzelle in Wohngebäuden in Form eines Zuschusses mit einem Festbetrag von 5.700 Euro und einem variablen Bonus, der an die elektrische Leistung der Brennstoffzelle gekoppelt ist.
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KfW Förderung der Brennstoffzelle 2017

Die KfW Förderung der Brennstoffzelle setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: einem Festbetrag - der Grundförderung - und einem variablen, leistungsabhängigen Anteil - der Zusatzförderung. Diese hängt von der elektrischen Leistung (kWel) ab.

KfW 433 - Programm Förderhöhe
Festbetrag 5.700 Euro
Bonus 450 Euro je angefangenen 100 Watt kWel im Bereich von 0,25 bis 5,0 kWel


Bei einer Brennstoffzellenheizung mit einer elektrischen Leistung von 0,5 kWel würde sich die Förderung also mit 7.950 Euro bemerkbar machen, während ein Brennstoffzellen-BHKW mit einer Leistung von 1,3 kWel bereits 11.550 Euro über das KfW 433 Programm erhält.

Der Gesamtzuschuss beläuft sich auf Festbetrag plus Zusatzförderung bis zu einem Anteil von bis zu 40% der förderfähigen Kosten. Förderfähige Kosten sind der Einbau der Brennstoffzellenheizung, eventuelle Kosten für einen zusätzlichen (integrierten) Wärmeerzeuger, die fixierten Kosten für einen zehnjährigen Vollwartungsvertrag sowie die Ausgaben für die Analysen durch einen Energieeffizienzexperten, welche für das Förderprogramm erforderlich sind.

Besonders attraktiv am KfW 433 Programm im Vergleich mit anderen Programmen ist, dass dieser Zuschuss zur Brennstoffzelle nicht nur im Bestandsbau, sondern auch im Neubau vergeben wird.

Anforderungen an das Heizgerät und die Antragstellung

Anforderungen an die Brennstoffzelle:

Die KfW Förderung der Brennstoffzelle greift bei allen Brennstoffzellenheizung mit einer elektrischen Leistung von 0,25 bis 5,0 kW im Neubau und Altbau.

Der Gesamtwirkungsgrad der Brennstoffzelle muss η ≥ 0,82 und der elektrische Wirkungsgrad ηel ≥ 0,32 sein.

Die Brennstoffzellenheizung benötigt einen Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von mindestens zehn Jahren. Dieser muss einen elektrischen Wirkungsgrad von nel ≥ 0,26 sicherstellen.

Ein hydraulischer Abgleich ist beim Einbau Pflicht und bei Bedarf nachzuweisen.

Die KfW Förderung der Brennstoffzelle muss vor Beginn der Bauarbeiten beantragt werden.

Das Programm KfW 433 kann von natürlichen Personen, die Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten sind oder für Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften beantragt werden. Ferienhäuser und - Wohnungen sowie Wochenend- und Boardinghäuser werden explizit nicht gefördert.

Update: seit Sommer 2017 ist die KfW 433 Förderung auch für Kommunen und gewerbliche Interessenten geöffnet.

KfW 433 und BAFA Zuschuss schließen sich aus - beide haben ihre Vorteile

KfW 433 Förderung und der Mini-KWK-Zuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind nicht kumulierbar. Falls Sie jedoch beispielsweise eine Brennstoffzellenheizung in einer Gewerbeimmobilie oder für ein kommunales Gebäude fördern lassen möchten, ist der BAFA-Mini-KWK-Zuschuss die richtige Wahl. Er ist zwar niedriger, jedoch auch für diese Arten von Gebäuden zulässig. Dasselbe gilt, falls sie eine Brennstoffzelle mit einer Leistung von über 5 kWel im Auge haben. Auch dann ist der Mini-KWK-Zuschuss das richtige Förderangebot.

Die KfW Förderung der Brennstoffzelle erlaubt natürlich trotzdem den Bezug der BHKW Einspeisevergütung (KWK-Zuschlag, Stromverkauf, etc.) nach dem KWK-Gesetz im laufenden Betrieb nach Abschluss der Installation.

Weitere Detailinformationen zur Förderung und die entsprechenden Antragsfomulare finden Sie hier auf den Seiten der KfW. Fachbetriebe für Planung, Einbau und Wartung einer Brennstoffzellenheizung finden Sie kostenfrei über unsere Fachbetriebssuche.


Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de