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Wärmepumpen sind nur so gut, wie der beratende Fachbetrieb

Was sind die Voraussetzungen, um mit einer Wärmepumpe effizient heizen zu können? Über diese Frage haben wir mit dem Bundesverband Wärmepumpe in einem Interview gesprochen. Im Fokus hierbei die Nachrüstung von Eigenheimen und Bestandsgebäuden. Die Vorgaben der Wärmepumpenwirtschaft finden Sie hier kurz und knapp zusammengefasst. Das ausführliche Interview zur Effizienz einer Wärmepumpe lesen Sie in unserem Newsblog.
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Effizienz einer Wärmepumpe - Einflussfaktoren & Handlungsoptionen

Eucert Zertifizierung Wärmepumpe"Der Wärmepumpeninstallateur muss Wärmequelle und Wärmeverteilsystem genau aufeinander abstimmen und dabei die Heizgewohnheiten und Gegebenheiten vor Ort genauestens berücksichtigen. So hat die Marke der Wärmepumpe weniger Einfluss auf die Effizienz der Anlage als zum Beispiel der hydraulische Abgleich".

In wenigen Worten lässt sich die Diskussion über die Effizienz von Wärmepumpe so zusammenfassen. Wollen Verbraucher ihr Eigenheim mit einer Wärmepumpe nachrüsten, empfiehlt der Bundesverband unter anderem auf folgende Dinge besonders zu achten, um eine hohe Effizienz zu gewährleisten:

  • Das Temperaturniveau zwischen Wärmequelle und Wärmeverteilsystem sollte möglichst gering gehalten werden, um den Stromverbrauch der Wärmepumpe zu senken.
  • Dies setzt eine ausreichend dimensionierte Wärmequelle (Grundwasser, Erdreich, Außenluft) und effizientes Wärmeverteilsystem (Heizkörper) mit geringen Vorlauftemperaturen voraus.
  • Geeignete Heizkörper sind Fußbodenheizungen, Radiatoren, Wandheizungen und Flächenheizkörper.
  • Eine Fußbodenheizung ist nicht zwingend erforderlich.
  • Die Wärmequelle muss genau auf ihre Entzugsleistung untersucht werden. Hierfür sind vorab Grundwasser- und Bodenproben erforderlich. Bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe entscheidet der Bivalenzpunkt über die Wärmeleistung der Anlage.
  • Der beratende Fachbetrieb muss eine detailllierte Wärmebedarfsberechnung durchführen, das Heizverhalten aller Personen im Haushalt genau erfassen sowie den Zustand der Heizkörper in jedem Raum prüfen.
  • In der Übergangszeit bis zu einer geplanten Wärmedämmung sollte der alte Heizkessel als Spitzenlastreserve im Keller verbleiben.
  • Verbraucher sollten Wert auf einen zertzifizierten Wärmepumpeninstallatuer legen. Diese sind an der "EUCERT Zertifizierung" zu erkennen und als EU zertifizierte Wärmepumpen­installateure ausgewiesen. Bohrunternehmen für Erdsonden sollten die "W 120 Zertifizierung" aufweisen.
  • Einheitliche Qualitätsstandards für Hersteller von Wärmepumpenanlagen legt das "EHPA Wärmepumpen Gütesiegel" fest. Der Fachverband rät, beim Kauf einer Anlage auf diese Zertifizierung zu achten. Eine aktuelle Liste der zertifizierten Wärmepumpenanlagen hält der Bundesverband auf seiner Internetseite bereit.
  • Je weniger komplex ein Wärmepumpensystem konzipiert und gebaut wird, umso mehr Fehlerquellen können ausgeschlossen werden, die die Effizienz im Nachhinein noch beeinflussen. Einfache und robuste Anlagen arbeiten am effizientesten.
  • Nur optimal eingestellt kann die Wärmepumpe effizient arbeiten. Dem hydraulischen Abgleich kommt deshalb bei Wärmepumpen eine besondere Bedeutung zu. Häufiges Ein- und Auschalten der Anlage verschlechtert die Effizienz der Wärmepumpe.
  • Richtig eingestellt, verbraucht die elektrische Zusatzheizung (Heizstab) anteilig nur rund zwei bis vier Prozent Strom.

Das ausführliche Interview zur Effizienz einer Wärmepumpe lesen Sie in unserem Newsblog. Detallierte Ergebnisse zur Wärmepumpen Effizienz hat das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme ISE in einem vierjährigen Feldtest ermittelt.

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"Dieser Artikel wurde erstellt von:" Christian Märtel", Redakteur Heizungsfinder.de"
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