Förderung einer Wärmepumpe & Erwärme Heizung

Die Kosten einer Wärmepumpe können sich Bauherren durch verschiedenste Fördermittel gegenfinanzieren. Zuschuss gibt es zum einem beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zingünstige Kredite vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Daneben gewähren auch Bundesländer eine Wärmepumpenförderung. Bislang noch wenig verbreitet ist die Förderung einer Erdwärme und Geothermie Heizung durch Energieversorger.

Wärmepumpenförderung durch BAFA und KfW 

Staatliche Wärmepumpenförderung ist grob in den Zuschuss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterscheidbar. 

  • Die BAFA fördert im Marktanreizprogramm Erdwärme Heizungen mit einer Basis Förderung. Abhängig ist die Höhe des Zuschuss von der Wohnfläche sowie der Art der eingebauten Wärmepumpe. Zusätzlich lassen sich Boni an die Basisförderung koppeln, so ist beispielsweise der Einbau einer förderfähigen Solaranlage einen Bonus von 500 Euro wert. 
  • Im Rahmen ihrer Programme „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ unterstützt die KfW den Einbau einer Geothermie Heizung mit günstig verzinsten Krediten, die in den ersten Jahren tilgungsfrei sind. Grundsätzlich gilt: je höher die Energieeffizenz, desto höher auch die Förderung der Erdwärme Heizung.

Beide Formen der Wärmepumpenförderung richten sich an Privatpersonen, sowie Freiberufler, die Investitionen für selbst genutzten und vermieteten Wohnraum tätigen möchten. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf staatlichen Zuschuss für eine Wärmepumpe. Es werden nur solange Fördermittel ausbezahlt, bis das Fördervolumen erschöpft ist.

Genauere Informationen zur Bafa Förderung einer Wärmepumpe und KfW Förderung einer Wärmepumpe im jeweiligen Abschnitt.

Wärmepumpenförderung durch die Bundesländer

In den Bundesländern gibt es mehr oder weniger umfangreiche Maßnahmen der Förderung einer Wärmepumpe, die jeder einzelne in Anspruch nehmen kann. Im Rahmen bestimmter Klimaschutzprogramme ist der Einbau einer Geothermie Heizung förderfähig. Anlaustelle für einen finanziellen Zuschuss sind die jeweiligen Landesförderbanken für die Bundesland Förderung einer Wärmepumpe.

Geothermie Förderung durch Energieversorger

Die lokalen Energieversorger aber auch regionale Stromanbieter bieten ebenfalls die Förderung einer Wärmepumpe an. Jedoch gilt diese meist nur in Verbindung mit einem Stromversorgungsvertrag. Beschränkungen in der Wahl des Wärmepumpen Herstellers gibt es meist ebenfalls. Zusätzlich ist zu beachten, dass die Fördermittel für die Geothermie Heizung begrenzt sind und die Programme regelmäßig angepasst werden. Um keine Fristen zu versäumen, sollten sich Interessierte vor Baubeginn der Erdwärme Heizung an ihren Energieversorger wenden, um sich über Fördermittel für eine Wärmepumpenförderung beraten zu lassen.

Voraussetzung für Wärmepumpenförderung: Jahresarbeitszahl (JAZ)

Damit Sie sich ein Bild von der möglichen Wärmepumpenförderung machen können, müssen Sie zunächst Ihre Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe kennen. Diese Jahresarbeitszahl ist das Verhältnis des benötigten Stroms für den Antrieb der Wärmepumpe und die da­durch gewonnene Wärmeenergie für das Haus. So wird die nutzbare Wärmeenergie der Erdwärme Heizung in kWh pro Jahr durch die zugeführte elektrische Leistung in kWh pro Jahr dividiert.

Beispielrechnung zur Wärmepumpenförderung für ein 4-Personen-Haushalt mit 140 m² Wohnfläche:

JAZ = nutzbare Wärmeenergie kWh/a / zugeführte elektrische Leistung kWh/a
4 = 16.000 kWh/a / 4.000 kWh/a

Wie Sie die verschiedenen Fördermittel zur Wärmepumpenförderung beantragen, zeigt unser Bericht zum Wärmepumpen Antrag