Luft-Luft-Wärmepumpe: Heizen via Lüftungsanlage

20. August 2021
Die preiswerten Luft-Luft-Wärmepumpen nutzen die vorgewärmte Raumluft als Wärmequelle. Zugleich führen sie von draußen Frischluft zu und bringen sie auf eine angenehme Raumtemperatur. Erfahren Sie, warum die Luft-Luft-Wärmepumpe sich besonders gut für Passivhäuser eignet – und warum sie unter den Wärmepumpen als Exot gilt. Wir geben Ihnen einen Überblick zur Funktionsweise und den Einsatzgebieten der Luft-Luft-Wärmepumpe. Außerdem zeigen wir Ihnen eine Aufstellung über Kosten und Fördermöglichkeiten der Luft-Luft-Wärmepumpe.
Dieser Artikel wurde von
Gina Doormann für www.Heizungsfinder.de verfasst.
Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
HeizungenWärmepumpeLuftwärmepumpeLuftluft

Inhalt

Luft-Luft-Wärmepumpe: optimal für Energieeffizienz- und Passiv-Häuser

Die Besonderheit einer Luft-Luft-Wärmepumpe besteht darin, dass diese Wärmepumpen keinen eigenen Kältemittelkreislauf besitzen. Das heißt, die Wärme wird nicht an eine Trägerflüssigkeit, wie z. B. das Brauchwasser oder das Wasser der Heizungsanlage weitergegeben, sondern direkt von einem Luftkreislauf auf einen anderen übertragen. Die Luft-Luft-Wärmepumpe wird deshalb nicht voll und ganz zu den anderen Wärmepumpenarten gerechnet. Es ist daher auch alternativ die Rede von einem Lüftungswärmesystem.

Über einen Wärmetauscher entzieht die Anlage der Abluft Wärme und heizt damit neue Frischluft auf. Ein effizienter Einsatz ist jedoch nur bei luftdichten Gebäuden gewährleistet. In einem Gebäude mit kontrollierter Wohnraumlüftung wie Passivhäusern kann die Luft-Luft-Wärmepumpe bei einer entsprechenden Ausstattung sogar die Warmwasserbereitung mit übernehmen. Das ist aber die absolute Ausnahme. Grundsätzlich eignet sich die Luft-Luft-Wärmepumpe nicht zur Warmwasserbereitung.

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe arbeitet im Neubau deutlich effizienter als im Altbau. | Bildquelle: © AdobeStock_finecki

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe kommt im Altbau hingegen so gut wie nicht zum Einsatz. Der Grund ist, dass hierfür aufwändige Sanierungsarbeiten notwendig wären. Ein wichtiger Bestandteil wäre hier die Senkung des Heizbedarfs mithilfe einer umfassenden und wirkungsvollen Dämmung. Hinzu kommt, dass das System der Luft-Luft-Wärmepumpe sehr präzise ausgelegt werden muss. Dies ist im Neubau wesentlich einfacher umsetzbar, als es in einem Altbau der Fall ist

Luft-Luft-Wärmepumpe: Funktion mit Wärmerückgewinnung

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe nutzt die verbrauchte und erwärmte Raumluft, um wiederum zugeführte Frischluft auf eine angenehme Raumtemperatur zu bringen. Das erledigt ein Plattenwärmetauscher mit einem Zuluftnacherhitzer. So ist es möglich, bis zu etwa 90 Prozent der verbrauchten Raumluft zu verwenden. Voraussetzung dafür ist eine gute Dämmung des Gebäudes.

Im Plattenwärmetauscher werden kühle Frischluft und vorgewärmte Abluft aneinander vorbeigeführt. Dabei wird die Frischluft zunächst vorgewärmt. Der Zuluftnacherhitzer bringt sie im nächsten Schritt auf eine angenehme Raumtemperatur. Währenddessen wird die verbrauchte Abluft als sogenannte Fortluft aus dem Gebäude abgeführt.

Die Luft-Luft-Wärmepumpe nutzt somit das Prinzip der Wärmerückgewinnung. Denn die warme, aber verbrauchte Luft dient beim Ausführen als Energiequelle für die Wärmepumpe.

Effizienz der Luft-Luft-Wärmepumpe steigern

Um die Effizienz einer Luft-Luft-Wärmepumpe zu erhöhen, eignet sich ein sogenannter unterirdischer Luftbrunnen. Dieser ist quasi ein Erdschacht, der mit Kies, Sand und Erde gefüllt ist, um die Luft zu filtern. Der Luftbrunnen fungiert dabei wie ein Erdwärmetauscher.

Gewinnt die Luft-Luft-Wärmepumpe die noch zu erwärmende Frischluft aus diesem, so ist sie vor allem im Winter schon etwas vorgewärmt. Das verbessert die Energiebilanz der Luft-Luft-Wärmepumpe, weil weniger nachgeheizt werden muss. Auch das Raumklima wird besser, weil die Luftfeuchtigkeit ganz natürlich auf ein höheres Level gebracht wird. Im Sommer kühlt ein Luftbrunnen außerdem die Luft angenehm vor.


Luft-Luft-Wärmepumpe in einem Passivhaus | Bildquelle: Passivhaus institut, Dr. Wolfgang Feist

Platzsparendes Heizen mit der Luft-Luft-Wärmepumpe

Ein Vorteil der Luft-Luft-Wärmepumpe ist, dass durch die Wärmeverteilung über Luftkanäle keine Heizkörper gebraucht werden. Die Leitungen für das Luftverteilsystem lassen sich unauffällig und platzsparend in einer abgehängten Decke unterbringen. Vor allem im Neubau ist die Installation des Luftverteilungssystems außerdem in besonderen Schächten, Fußböden oder Decken möglich.

Bei einer Luft-Luft-Wärmepumpe kann es bei starker Kälte erforderlich sein, dass die Frischluft mit einem weiteren Heizsystem vorgewärmt wird. Als gegenteiliger Effekt entsteht durch diese Kopplung häufig sehr trockene Luft. Ein Luftbefeuchter kann hier Abhilfe schaffen, verursacht jedoch zusätzliche Kosten. Eine gute Alternative zur Luftbefeuchtung ist auch ein Luftbrunnen.

Luft-Luft-Wärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe

Beide Wärmepumpentypen werden oft unter dem Begriff der Luftwärmepumpe zusammengefasst. Doch es gibt deutliche Unterschiede. Zunächst gewinnt die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Umweltenergie aus der Außenluft. Die Luft-Luft-Wärmepumpe hingegen benutzt die wärmere Abluft des Hauses, um die zugeführte Frischluft zu erwärmen.

Weiterhin verwendet der Luft-Wasser-Wärmepumpe eine Flüssigkeit als Wärmemedium – bei der Luft-Luft-Wärmepumpe kommt lediglich Luft zum Einsatz. Nicht zuletzt benötigt das Lüftungssystem der Luft-Luft-Wärmepumpe keine Heizkörper oder Flächenheizungen. Diese sind bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe sehr wohl notwendig.

Wie kann eine Luft-Luft-Wärmepumpe eingesetzt werden?

Um eine angemessene Effizienz einer Luft-Luft-Wärmepumpe zu erreichen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Dabei steht vor allem die Dämmung des Gebäudes im Vordergrund: Fenster und Fenstertüren sollten ausreichend dicht sein, um die Wärme im Gebäude zu belassen. Das ist beim Einsatz einer Luft-Luft-Wärmepumpe besonders wichtig, weil Luft weniger Wärme transportieren kann als beispielsweise Wasser.

Da solch ein hoher Dämmstandard notwendig ist, eignen sich Luft-Luft-Wärmepumpen vor allem für Passivhäuser und Niedrigenergiehäuser. Denn diese Haustypen erfüllen bereits hohe GEG-Anforderungen.

Was außerdem für den Betrieb einer Luft-Luft-Wärmepumpe sehr wichtig ist, ist ein optimal abgestimmtes Luftverteilungssystem. Dass dieses nicht nur heizt, sondern auch für die Lüftung zuständig ist, muss dabei in die Planung einbezogen werden. Das ist in einem Neubau am einfachsten umsetzbar. So ist ein angenehmes Raumklima möglich – und Sie sparen zugleich viel Energie.

Gut zu wissen: Mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe können Sie kein Warmwasser generieren. Abhilfe könnte hier zum Beispiel ein klassisches Heißwasser-Heizungssystem schaffen.

Wärmerückgewinnung im Passivhaus

Die Installation einer Luft-Luft-Wärmepumpe ist vor allem bei Passiv-, Niedrig- oder Nullenergie­häusern empfehlenswert, da diese über eine sehr gute Luftdämmung verfügen. Achten Sie bei der Planung darauf, dass die Lüftungskanäle ausreichend dimensioniert sind und entsprechend untergebracht werden können. Auch die Heizlast des Gebäudes sollte einen Wert von 10 Watt pro Quadratmeter nicht übersteigen.

Aber auch in einem gut gedämmten Altbau mit entsprechendem Platz für das Luftverteilsystem kann die Luft-Luft-Wärmepumpe die Energiebilanz des Gebäudes verbessern. Eine im Obergeschoss eines Gebäudes untergebrachte Wärmepumpe nutzt die Abluft optimal und sorgt für eine hohe Effizienz.

Der Wartungsaufwand für eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist relativ gering. Neben einer regelmäßigen Kontrolle der technischen Teile sollten Fachhandwerker die Luftfilter regelmäßig sichten und bei Bedarf austauschen.

Erhalten Sie in unserem Ratgeberartikel weitere Informationen zu den Kosten von Luft-Luft-Wärmepumpen. Fachbetriebe beraten Sie zudem gerne über die Unterschiede von Luft-Luft- und Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Luft-Luft-Wärmepumpe Kosten

Die Kosten für eine Luft-Luft-Wärmepumpe liegen unter den Preisen anderer Wärmepumpensysteme. So kosten Luft-Luft-Wärmepumpen auch weniger als beispielsweise Luft-Wasser-Wärmepumpen. Der Luft-Wasser-Wärmepumpen-Preis ist zudem geringer als es bei anderen, auch herkömmlichen, Heizungssystemen auf Basis fossiler Brennstoffe der Fall ist.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Kosten einer Luft-Luft-Wärmepumpe:

Kostenpunkt

Kosten

Anschaffung

ca. 8.000 bis 10.000 EUR

Lüftungsanlage

(notwendig für die Luftheizung)

ca. 3.000 bis 6.000 EUR

Installation

ca. 3.000 bis 6.000 EUR

Gesamtkosten für Lüftung, Klima und Heizung

ca. 14.000 bis 22.000 EUR

(Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH)

Luft-Luft-Wärmepumpe: Stromverbrauch und laufende Kosten

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe ermöglicht zwar sparsames Heizen – verursacht aber auch laufende Kosten. Dabei handelt es sich in erster Linie um Stromkosten. Hinzu kommen Kosten für die Wartung. Diese liegen bei der Luft-Luft-Wärmepumpe mit rund 200 Euro im Jahr etwas höher als bei anderen Wärmepumpen. Der Grund: Es sind regelmäßige Filterwechsel notwendig.

Rechenbeispiel Luft-Luft-Wärmepumpe Kosten

Im Beispiel handelt es sich im einen durchschnittlichen Einfamilienhaushalt. Der Wärmeverbrauch besteht aus 60 Prozent Heizkosten und 40 Prozent Warmwasser. Für die Wärmepumpe wird ein spezieller Wärmepumpenstrom-Tarif verwendet, der 21 Cent pro Kilowattstunde beträgt.

Hierbei ist für eine Luft-Luft-Wärmepumpe mit Stromkosten von rund 840 Euro im Jahr zu rechnen. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist von lediglich etwa 700 Euro auszugehen. (Datenquelle: Bosch Thermotechnik GmbH, Buderus Deutschland)

Luft-Luft-Wärmepumpe: Förderung

Luft-Luft-Wärmepumpen sind ein Exot unter den Wärmepumpen. Sie sind zwar deutlich günstiger in der Anschaffung, aber auch weniger effizient als andere Wärmepumpen. Zudem kann mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe zwar geheizt, nicht aber Warmwasser produziert werden. Direkt förderfähig in der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) sind aber nur solche Heizungssysteme, die beides bereitstellen können. Daher kann eine Luft-Luft-Wärmepumpe – im Gegensatz zu anderen Wärmepumpen – nur indirekt mitgefördert werden. Das ist beispielsweise möglich, wenn Sie ein Effizienzhaus mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe selbst bauen oder kaufen.

Erfahren Sie in unserem Ratgeberartikel alles Wichtige zur Förderung von Wärmepumpen.

Vorteile & Nachteile von Luft-Luft-Wärmepumpen im Überblick

Damit Sie leichter entscheiden können, ob eine Luft-Luft-Wärmepumpe für Sie infrage kommt, haben wir die Vorteile und Nachteile im Folgenden gegenübergestellt:

Vorteile

Nachteile

Nutzung einer regenerativen und kostenlosen Energiequelle

höhere Geräuschentwicklung (bis zu 50 dB)

günstigere Anschaffungskosten als andere Wärmepumpen

wartungsintensiver als andere Wärmepumpen

platzsparendes Heizungssystem ohne Heizkörper

keine Warmwasserbereitung

günstiger Betrieb mit speziellen Wärmepumpenstromtarifen

nur bedingt für Altbauten geeignet

je nach Bedarf Heizen oder Kühlen möglich

im Winter höhere Betriebskosten als im Sommer

Filtertechnik reinigt die Luft von Pollen, Staub, Viren & Bakterien

nicht direkt förderfähig

geringe CO2-Emissionen

Kombination mit Photovoltaik möglich

FAQ

Was ist besser: Luft-Luft-Wärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Luft-Luft-Wärmepumpen sind günstiger in der Anschaffung, aber ineffizienter im Betrieb. Auch liefern sie nur Raumwärme, aber kein Warmwasser. Dafür benötigen sie keine Heizkörper. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind wiederum vollwertige Heizungssysteme für Raumwärme und Warmwasser. Sie sind teurer in der Anschaffung, aber dafür auch direkt förderfähig, was wiederum für Einsparungen sorgt.

Worauf soll ich achten, wenn ich eine Luft-Luft-Wärmepumpe kaufe?

Ihr Haus sollte über eine sehr gute Wärmedämmung verfügen, sodass die Heizlast gering ist.

Funktionieren Luft-Luft-Wärmepumpen auch im Winter zuverlässig?

Es kommt auf die korrekte Auslegung und Planung an. Passt alles zusammen, ist ganzjährig für zuverlässige und angenehme Raumwärme gesorgt.

Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden
  • Fachbetriebe vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

[Zum Anfang]

Weiterlesen zum Thema "Kosten"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Funktion

Anschluss Pelletofen an Schornstein

Ich habe mir einen Pelletofen gekauft, den ich am Schornstein anschließen möchte. Jetzt ist da noch ein extra Loch wo ein Rohr für Luftzufuhr rein muss. Wie funktioniert das? Muss das oder reicht der Anschluss am Schornstein. Weil dort wo er hinkommen soll kann ich keine Luftzufuhr extra Von draussen bekommen da er nicht an Einer Außenwand sondern an Innenwände steht?
Antwort von Dachdeckermeister Marcel Genster

Fragen Sie bitte Ihren zuständigen Schornsteinfeger . Dieser muß die neue Brennstelle auch abnehmen und 1 mal im Jahr
auch reinigen.
Der kann Ihnen genau sagen was muss bzw. darf .
Denn ohne Abnahme dürfen Sie die Feuerstätte nicht in Betrieb nehmen.

MfG. DDM Matthias Genster

Wird ein Grundofen im Primärenergiebedarf mit eingerechnet?

Können Sie mir sagen, ob ein Grundofen im Primärenergiebedarf mit eingerechnet wird? Wir planen zwei Vollgeschosse ohne Keller, Massiv mit Planziegel T9 in 36,5cm Stärke. Ausrichtung ist SW, d.h. es sind 10 von insgesamt 14 Fenster nach Süden und Westen ausgerichtet. Am liebsten wäre mir eine Gasheizung mit Solarthermie für Warmwasser und der Grundofen ohne Wassertasche für die winterliche Gemütlichkeit. Sollte das überhaupt nicht funktionieren (ohne Solar für Heizung und ohne Lüftungsanlage), könnte/ müsste ich mich mit einer Luftwärmepumpe anfreunden.
Antwort von Energieberatung Stapff

Viele gute Antworten, aber leider liegen einige KollegenInnen etwas daneben.

Wenn für das gleiche Wohngeschoss eine weitere Zentralheizung vorhanden ist, darf der handbeschickte Ofen nicht EnEV-angerechnet werden. Ist der Ofen aber Hauptheizung (Zentralheizung) für dieses Wohngeschoss, ist er natürlich anrechenbar. Es war nie verboten (auch von der EnEV nicht), als Heizung Einzelöfen für Biomasse einzusetzen.

Grundsätzlich ist ein Grundofen zu empfehlen, wenn Sie im Dauerbetrieb heizen können. Abends schnell mal einheizen geht damit nicht, da braucht es einen Kaminofen ohne Speichermasse.
Ein wasserführender Grundofen kann nicht sicher funktionieren, deshalb bietet der seriöse Fachhandel auch keinen an.

Gastherme und Solar für WW ist nach wie vor die preiswerteste Heizenergielösung. Ein bisschen mehr Dämmung dazu, dann ist der nachweis Erneuerbare Energie geführt. Ich kenne kein Bauamt, das nach diesem Nachweis fragt.
Bauherren fragen meist nach pragmatischen Lösungen, nicht nach realitätsfremden Vorschriften.

Winterliche Grüße
www.energie-wuerzburg.de

Probleme mit Reparatur einer Vitoladens 300-C

Meine Viessmann-Heizung Vitoladens 300-C 19,3kW Vitofl.300 (rlu-k) u. Vitronic 200 (kW6) mit Solarunterstützung wurde im Juni 2009 eingebaut. Seitdem habe ich jedes Jahr zu Beginn der Heizungsperiode im Oktober, nachdem die Heizungswartung gemacht wurde, Probleme, dass die Heizung hochfährt und aufheizt. Der Monteur kommt dann meistens 1 bis 3 Mal, tauscht meist die Düse aus oder reinigt sie, verändert die Einstellungen oder sonst was. Die Heizung fährt bis zur 1. Stufe hoch, blubbert zwei bis drei Mal, die Flamme geht aus und die Anlage kommt gar nicht bis zur zweiten Stufe. Dies passiert bis zu vier Mal und dann läuft die Heizung auf Störung. Morgens gehe ich als erstes in den Keller und schaue nach, läuft die Heizung oder steht sie auf Störung. Da ich die Ein- und Ausschaltzeiten für die ganze Woche programmiert habe, wiederholt sich das Spielchen auch am späten Nachmittag oder auch zwischendurch, da die Fußbodenheizung nach der Außensteuerung anspricht. Weil ich dieses Jahr nach der Wartung wieder die gleichen Probleme hatte, kam der Monteur, tauschte dann beim zweiten Mal die Ölpumpe ATE2V 45C 9355 6P 07 00 und die Ölschläuche für Vor- und Rücklauf aus. Es brachte aber auch nicht den gewünschten Erfolg. Der Seniorchef kam dazu und besprach sich in meiner Anwesenheit mit dem Monteur, dass sie bei manchen dieser Viessmann Anlagen das Originalflammrohr, die Dralleinrichtung und die Düse gegen ein Viessmann Flammrohr VC3 27 kW mit Dralleinrichtung 12/18 kW und Düse 0,40/80" LE austauschen mussten, damit die Heizung wieder problemlos lief. Sie bestellten gleich die Teile, da die Heizung auf Störung stand und nicht lief. Am nächsten Tag bauten sie die Teile ein, stellten die Heizung ein und bis jetzt läuft die Heizung plötzlich ohne Probleme. Laut Rechnung soll ich nun die eingebauten Teile bezahlen (nach 8 Jahren Probleme), da nach tel. Rücksprache mit dem Juniorchef das alte Flammrohr mit der Dralleinrichtung durchgeglüht sei und deshalb nicht mehr funktioniert. Ich habe die Teile noch bei mir, kann aber als Laie leider nicht feststellen, ob sie durchgeglüht oder noch in Takt sind. Können Sie mir bitte einen Tipp geben und kann das nach 8 Jahren bereits sein?
Antwort von Hümmer GmbH Heizungsbau - Sanitär

Ich würde um diese Frage zu beantworten mich mit der Fa. Viessmann in Verbindung setzen bzw. ihre Heizungsbauerfirma.

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Experten und Fachbetriebe beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Heizungen
Jetzt Frage stellen