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    Bauliche Anforderungen & Kosten einer Wärmepumpe

    Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe? Dann steht am Anfang eines Projekts die grundsätzliche Frage nach der Machbarkeit. Welche baulichen Voraussetzungen stellt eine Wärmepumpe an Grundstück und Eigenheim? Was kostet solch ein Gerät, und sind finanzielle Förderungen möglich? Auf diese zentralen Fragen finden Sie im ersten Teil unserer Checkliste zur Anschaffung einer Wärmepumpe eine Antwort.
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    Wärmepumpen Checkliste Teil 1: Machbarkeit (baulich & finanziell)

    Wärmepumpen können sowohl für Bestandsgebäude als auch für neu zu bauende Eigenheime als zentrales Heizsystem in Betracht kommen. In der Praxis erzielen Wärmepumpen in neu gebauten Immobilien grundsätzliche eine etwas bessere Leistung als im Bestandsbau. Die baulichen Anforderungen für Grundstück und Haus lassen sich bei einem Neubau von vornherein beeinflussen, für Bestandsgebäude sind diese kritisch zu prüfen. Generell sind fünf verschiedene Anlagenvarianten einer Wärmepumpe möglich. Als Wärmequelle dienen entweder das Erdreich, Grundwasser oder die Umgebungsluft.

    1. Bauliche Anforderungen der verschiedenen Wärmepumpen

    1.1 Sole-Wasser Wärmepumpe mit Erdkollektoren:

    • Grundstücksgröße: 1,5 bis 2 mal so groß wie die zu beheizende Wohnfläche
    • Grundstücksprofil: möglichst kein Gefälle (horizontaler Einbau in einer Tiefe von ca. 1,50m möglich)
    • Bodenbeschaffenheit: möglichst kein bindiger, feuchter, sandiger, kiesiger Boden mit tiefwurzelnder Bepflanzung
    • Grundstücksgestaltung: ein baulicher Eingriff in die Vegetation und Bebauung des Grundstücks ist persönlich vertretbar; der Boden selbst darf im Anschluss nicht überbaut, verdichtet oder versiegelt werden.
    • frei von Genehmigung: Mitteilung an die untere Wasserbehörde des Kreises erforderlich
    • Vorteil: konstantes Temperaturniveau der Wärmequelle

    1.2 Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonden:

    • Bodengutachten zur Bodenbeschaffenheit, Schichtenfolge, Grund- und Schichtenwasser Vorkommen und Verläufen, Entzugsleistung (Bohrungen zwischen 30m und 100m Tiefe)
    • Genehmigung: wasserrechtliche Genehmigung der unteren Wasserbehörde des Kreises laut Wasserhaushaltsgesetz erforderlich, wenn grundwasserführende Schichten getroffen werden (in Trinkwasserschutzgebieten ist ein Bau nahezu ausgeschlossen)
    • Zugänglichkeit des Grundstücks für das Bohrgerät
    • Vorteil: Erdsonden erschließen auch kleinere Grundstücke in Ballungsgebieten für Erd-Wärmepumpen; konstantes Temperaturniveau der Wärmequelle
    • Nachteil: Erschließung der Wärmequelle kostenintensiv

    1.3 Wasser-Wasser-Wärmepumpe:

    • Grundwasseruntersuchung: zu hoher Eisen und Mangangehalt gelten als Ausschlusskriterium (Verockerung des Schluckbrunnens)
    • Genehmigung: wasserrechtliche Genehmigung der unteren Wasserbehörde des Kreises laut Wasserhaushaltsgesetz erforderlich
    • Grundstücksgröße: baulicher Abstand zwischen den Brunnen von mind. 15m möglich

    1.4 Luft-Wasser-Wärmepumpe:

    • Aufstellungsort: aufgrund der niedrigeren Wärmekapazität muss eine Luft-Wärmepumpe große Mengen an Luft bewegen. Die Geräuschentwicklung liegt bei ca. 50dB (normale Sprachlautstärke). Der Aufstellungsort sollte in Bezug auf Nachbargrundstücke entsprechend gewählt werden.
    • Vorteil: Erschließung der Wärmequelle ist am preiswertesten, frei von Genehmigungen, Grundstücksanforderungen entfallen
    • Betriebsweise: monoenergetisch oder bivalent

    1.5 Luft-Luft-Wärmepumpe:

    • Passivhaus mit Lüftungsanlagen mit kontrollierter Wärmerückgewinnung

    2. Bauliche Anforderungen an Immobilien

    • Vorlauftemperatur: Neubau 35°C, Bestandsbau nicht höher als 50°C
    • Niedertemperaturheizkörper: Fußbodenheizung, Flächenheizkörper (Wandheizungen)
    • Wärmedämmung
    • Puffer- oder Kombispeicher
    • Drehstromanschluss mit eigenem Stromzähler

    Einen ersten Eindruck, ob eine Wärmepumpe für Ihre Immobilie eine sinnvolle Lösung sein kann, ermittelt unser Heizungsrechner. Diesen können Sie auch dirket nutzen, um Angebote bei Wärmepumpen Fachbetrieben einzuholen.

    3. Kosten für Wärmepumpen

    4. Förderung für Wärmepumpen

    • Einmal-Zuschuss des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Rahmen des Marktanreizgrogramm (Bafa-Förderung für Wärmepumpen)
    • Sole-Wasser und Wasser-Wasser-Wärmepumpen: 2.400€ bis 10 kW (darüber hinaus Staffelung)
    • Luft-Wasser-Wärmepumpen: 900€ bis 20 kW; 1.200€ ab 20 kW bis 100 kW

    Weitere Vorab-Informationen zum Leistungsvermögen und Leistungsverhalten finden Sie im zweiten Teil unserer Checkliste zum Ertrag einer Wärmepumpe. Nächster Projektschritt ist für Sie dann der Ortstermin mit einem Wärmepumpen Fachbetrieb. Näheres hierzu im dritten Teil unserer Wärmepumpen Checkliste.

    Die komplette Checkliste können Sie auch direkt als Printversion herunterladen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt!

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de