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    Warmwasserspeicher für Wärmepumpen

    Der Warmwasserspeicher speichert warmes Wasser für Küche und Bad in Zeiten, wo der Stromversorger die Stromversorgung gesperrt hat. Warmwasserspeicher für Wärmepumpe können mit Flanschheizkörpern und Solaranlagen gekoppelt werden und stehen in den Varianten Stand-Warmwasserspeicher und Unterstell-Warmwasserspeicher und Solar-Warmwasserspeicher zur Verfügung.
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    Warmwasserspeicher für eine Wärmepumpe

    Warmwasserspeicher WärmepumpeWarmwasserspeicher WWSP 332; Ausführungen mit 300l,
    400l oder 500l Nenninhalt; Bereitschaftsverlust zwischen
    2,4 und 3,3 kWh / 24h | Bildquelle: Dimplex
    Der Wärmepumpenspeicher stellt beim Heizen mit erneuerbaren Energien eine stabile Wärmeversorgung sicher, wenn beim Strombezug Sperrzeiten durch den Energieversorger auftreten. Während der Pufferspeicher für die Energie der Gebäudebeheizung zuständig ist, sorgt der Warmwasserspeicher für die Speicherung der Trinkwassererwärmung. Es sind zwei Speichervarianten realisierbar: Zum einen ein Zwei-Speicher-System aus Puffer- und Warmwasserspeicher, wenn zusätzlich zum Pufferspeicher ein weiterer, meist nebenstehender Warmwasserspeicher verwendet wird und zum anderen ein Kombispeicher, indem die Trinkwassererwärmung der Wärmepumpe direkt in oder am Pufferspeicher erfolgt.

    Wie funktioniert ein Warmwasserspeicher?

    Beim Warmwasserspeicher handelt es sich um einen wärmegedämmten Trinkwasserbehälter, der durch einen innenliegenden Wärmetauscher oder einen außenliegenden, von Heizungswasser durchströmten Doppelmantel,beheizt werden.

    Wenn das Trinkwasser im Warmwasserspeicher über nur einen integrierten Wärmetauscher erwärmt wird, spricht man von einem monovalenten System. Der Wärmetauscher wird gewöhnlich mit Heizwasser eines zentralen Wärmeerzeugers versorgt, dies ist beispielsweise ein Gas- oder Ölbrennwertkessel, ein Holzheizkessel oder eine Wärmepumpe. Die Beheizung erfolgt so lange, bis die gewünschte Temperatur im Warmwasserspeicher erreicht ist. Wird warmes Wasser gezapft, wird es oben aus dem Warmwasserspeicher der Wärmepumpe entnommen, das nachströmende Kaltwasser tritt unten in den Speicher der Wärmepumpe ein und schichtet sich unter das warme Wasser.

    Wenn das Trinkwasser im Warmwasserspeicher über zwei integrierte Wärmetauscher erwärmt wird, spricht man von einem bivalenten System. Der von der Solaranlage erwärmte Wärmeträger wird durch eine Umwälzpumpe zum bivalenten Warmwasserspeicher gefördert, wo die Wärme über einen Wärmetauscher im unteren Bereich des Speichers an das Trinkwasser abgegeben wird. Damit zu jedem Zeitpunkt warmes Wasser zur Verfügung steht, erwärmt der zentrale Wärmeerzeuger bei nicht ausreichenden Temperaturen den oberen Teil des Trinkwarmwasserspeichers (Bereitschaftsteil) über den zweiten Wärmetauscher. Solaranlagenkreis, Trinkwasser und Nachheizung sind hierbei hydraulisch vollständig getrennt.

    Technische Daten

    Warmwasserspeicher können mit einem, mit zwei oder mit drei Wärmetauschern oder einem Doppelmantel geliefert werden. Sie wiegen zwischen 130 und 410 Kilogramm, haben ein Speichervolumen zwischen 300 und 800 Litern, verfügen über die Möglichkeit, eine Flanschheizung zur Nacherwärmung und thermischen Desinfektion zuzuschalten und sind in den Varianten Stand-Warmwasserspeicher, Unterstell-Warmwasserspeicher oder Solar-Warmwasserspeicher lieferbar. Der Bereitschaftsenergieverlust (Wärmemenge, die erforderlich ist, um einen Wärmeerzeuger oder Speicher auf einer bestimmten Temperatur zu halten, wenn keine Wärmeleistung abgenommen wird) liegt zwischen 2,4 und 3,0 kWh / 24 h.

    Die Preise für Warmwasserspeicher im System der Wärmepumpe hängen vom Speichervolumen ab und ob sie monovalent oder bivalent betrieben werden. Sie liegen zwischen 1800 und 4600 Euro.

    Ob bei der Wärmepumpe als Warmwasserspeicher ein Stand-Warmwasserspeicher, ein Unterstell-Warmwasserspeicher oder ein Solar-Warmwasserspeicher in Frage kommt, sollte immer die fachkundige Prüfung durch einen Wärmepumpen Installateur ergeben.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de