Heizen mit Wärmepumpe und Photovoltaik – so geht’s
- Eine Photovoltaikanlage greift der Wärmepumpe unter die Arme. Sie übernimmt einen erheblichen Teil des Strombedarfs einer Wärmepumpe und senkt so deine Heizkosten.
- Je effizienter der Wärmepumpentyp ist, desto mehr sparst du durch Solarstrom.
- Die Anschaffungskosten für das Komplettpaket sind recht hoch. Es gibt aber für jede Komponente Fördermittel.
- Energiespeicher und Energiemanagementsystem sorgen für größtmögliche Effizienz von Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher.
- Individuelle Planung und Auslegung sind das A und O für wirtschaftlichen Erfolg von Wärmepumpe mit Photovoltaik.
- Die Photovoltaikanlage kann etwa 30 bis 70 Prozent des Stromverbrauchs übernehmen.
Unser Tipp: Mit der Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe heizt du richtig günstig. Wir zeigen dir, wie!
Heizen mit Wärmepumpe und Photovoltaik – so geht’s
-
Photovoltaik wandelt über den Photoeffekt Sonnenenergie in elektrischen Strom um.
- Der Wechselrichter der PV-Anlage wandelt diesen Gleichstrom in Wechselstrom um. Den braucht deine Wärmepumpe.
- Deine Wärmepumpe macht Umweltenergie aus Luft, Wasser oder Erde als Heizwärme nutzbar. Dafür braucht sie einen Anteil elektrischen Strom.
- Hast du eine PV-Anlage, deckst du diesen Strombedarf zu einem großen Anteil mithilfe deines selbst gewonnen Solarstroms.
- So ergänzen sich die Technologien optimal und der Solarstrom ersetzt anteilig den teuren Netzstrom.
- Der Solarstrom vom eigenen Dach ist umweltfreundlich. Daher sparst du CO2 ein, wenn du eine Wärmepumpe und PV kombinierst.
- Im Fall einer EVU-Drosselung darf eine Wärmepumpe mehr Strom als die vorgegebenen 4,2 kW beziehen, wenn dieser aus der eigenen PV-Anlage stammt.
Betreibe deine Wärmepumpe mit PV und spare bis zu 70 Prozent Stromkosten ein
Lies in der folgenden Tabelle, welches Einsparpotenzial sich aus der Kombination Wärmepumpe/Photovoltaik ergibt. Es handelt sich um einen stark vereinfachten Überblick. Im Textverlauf folgen detailliertere Informationen zu den Energiekosten.
| Wärmepumpenart | Umwandlungsgrad Umweltwärme in Heizenergie | Ersparnis bei Stromerzeugung durch eigene PV-Anlage ohne Stromspeicher (ca. 20 Prozent) | Ersparnis bei Stromerzeugung durch eigene PV-Anlage mit Stromspeicher (ca. 70 Prozent) |
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | Anteil Netzstrom: 1/3 (macht aus 1 kWh Strom etwa 3 kWh Heizwärme) | Benötigt die Wärmepumpe 1.000 kWh zugeführten Strom, kann der eigene Solarstrom ca. 133 kWh abdecken. | Benötigt die Wärmepumpe 1.000 kWh zugeführten Strom, kann der eigene Solarstrom ca. 466 kWh abdecken. |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe | Anteil Netzstrom: 1/4) (macht aus 1 kWh Strom etwa 4 kWh Heizwärme) | Benötigt die Wärmepumpe 1.000 kWh zugeführten Strom, kann der eigene Solarstrom ca. 150 kWh abdecken. | Benötigt die Wärmepumpe 1.000 kWh zugeführten Strom, kann der eigene Solarstrom ca. 525 kWh abdecken. |
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe | Anteil Netzstrom: 1/5 (macht aus 1 kWh Strom etwa 5 kWh Heizwärme) | Benötigt die Wärmepumpe 1.000 kWh zugeführten Strom, kann der eigene Solarstrom ca. 160 kWh abdecken. | Benötigt die Wärmepumpe 1.000 kWh zugeführten Strom, kann der eigene Solarstrom ca. 560 kWh abdecken. |
Rechenbeispiel: Bei einem Strompreis von 35 ct/kWh (Verivox, Stand Juni 2025) sparst du mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einem Speicher pro 1.000 kWh Strombedarf der Wärmepumpe rund 466 x 0,35 EUR = 163 Euro ein. Mit einer Grundwasserwärmepumpe sind es etwa 196 Euro.
- Damit ist die Frage: “Kann man eine Wärmepumpe nur mit Photovoltaik betreiben?” bereits beantwortet. Leider kannst du den Strom aus der Photovoltaikanlage aus technischen Gründen nicht zu 100 Prozent selbst nutzen. Auch wenn dein Eigenverbrauch an Haushaltsstrom bereits hoch ist, musst du noch Strom aus dem Netz zukaufen.
-
Tipp: Nutze das Modell dynamischer Stromtarif und Wärmepumpe. Denn damit ist der Netzstrom zeitweise so günstig, dass du sogar damit sparen kannst.
Wärmepumpe und Photovoltaik: So viel kostet die Kombination
Neben den laufenden Kosten des Hybridsystems aus Photovoltaik und Wärmepumpe sind die Anschaffungskosten sehr wichtig. Schließlich stellt sich die Frage, ob sich das Heizen mit Wärmepumpe und Photovoltaik langfristig lohnt.
Willst du Wärmepumpe und PV kombinieren, investierst du in zwei verschiedene erneuerbare Energiesysteme. Photovoltaikanlagen haben ihren Preis und Wärmepumpen ebenso. Wir betrachten die Anschaffungskosten zunächst ohne Erleichterungen durch Fördermittel.
Für eine durchschnittliche Photovoltaikanlage mit 10 kWp auf einem Einfamilienhaus kannst du von etwa 10.000 bis 15.000 Euro Photovoltaik-Kosten ausgehen.
Rechne bei den Wärmepumpen-Kosten inklusive Installation mit etwa 25.000 Euro bis 45.000 Euro. Je nach Art der Wärmepumpenheizung sind hier jedoch noch große Abweichungen nach oben und unten möglich.
Für die Kombination beider Systeme solltest du also mit Ausgaben von rund 35.000 bis 55.000 Euro rechnen. Willst du viel Solarstrom selbst verbrauchen, sind für dich Kosten für eine Wärmepumpe mit Photovoltaik und Stromspeicher von Interesse. Die Stromspeicherkosten im privaten Haushalt liegen bei etwa 8.000 Euro.
PV-Anlage mit Speicher und Wärmepumpe kosten also insgesamt rund 45.000 Euro oder mehr. Rechtzeitig vor dem großen Schreck kommt nun aber die gute Nachricht: Es gibt großzügige Fördermittel, mit deren Hilfe die Ausgaben schon deutlich niedriger sind.
Für die Wärmepumpe lassen sich mithilfe der Wärmepumpen-Förderung im Schnitt 50 Prozent abziehen. Für sie fallen also im günstigsten Fall nur noch etwa 12.500 Euro an. Die Gesamtsumme verringert sich in diesem Fall also auf nurmehr 32.500 Euro.
Bis zu 70 Prozent sparen: Diese Förderungen senken den Preis für dein Wärmepumpe-Photovoltaik-Komplettpaket
Für jede Komponente deines Gesamtsystems gibt es Fördergelder.
Hier ist ein Förder-Überblick mit weiterführenden Links:
-
Wärmepumpen-Förderung: Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sparst du bei deiner Investition 30 bis 70 Prozent. Hinzu kommen Förderprogramme von Städten, Kommunen und Ländern. Damit ist noch mehr Einsparpotenzial drin.
-
Photovoltaik-Förderung: Vor allem Städte, Länder und Kommunen sind deine Ansprechpartner. Im laufenden Betrieb gibt es dann auch noch staatliche Förderung: die Einspeisevergütung nach Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Pro Kilowattstunde Strom, die du ins öffentliche Stromnetz einspeist, erhältst du eine über 20 Jahre festgelegte Vergütung. Geht deine Anlage bis zum 31. Januar 2026 ans Netz, sind das zum Beispiel 7,86 Cent pro Kilowattstunde.
- Nicht zu vergessen: Seit 2023 ist PV steuerfrei.
-
Stromspeicher-Förderung: Zunächst gilt auf Batteriespeicher ebenfalls die Steuerförderung wie für Photovoltaikanlagen. Außerdem gibt es attraktive Zuschüsse von Städten und Kommunen. Oft sind das mehrere hundert Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität.
-
Kreditförderung: Die KfW bietet mit dem Programm 270 einen Förderkredit für Photovoltaik und Speicher an.
Das Einfamilienhaus in diesem Rechenbeispiel hat 160 Quadratmeter (qm) Wohnfläche, Wärmepumpe, PV-Anlage und Speicher. Die Luftwärmepumpe benötigt etwa 35 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche. Sie benötigt pro Jahr also etwa 160 qm x 35 kWh = 5.600 kWh Strom. Die Photovoltaik-Anlage hat eine Leistung von 9 Kilowatt Peak (kWp). Sie erzeugt somit 9.000 kWh Solarstrom pro Jahr. Dank des Speichers kannst du etwa 70 Prozent davon, also insgesamt 6.300 kWh, selbst verbrauchen. Auch wenn das Wärmepumpensystem nicht vollständig mit PV-Strom betrieben wird – so ist doch die benötigte Strommenge wieder drin. Es bleibt sogar noch ein Überschuss.
Schnell-Check: Dein individueller Weg zur Wärmepumpe mit PV-Anlage
➤ Du hast eine Gasheizung oder Ölheizung und wünschst dir jetzt eine PV-Anlage mit Wärmepumpe.
➩ Falls noch nicht geschehen, solltest du deinen Kessel modernisieren und auf Brennwerttechnik aufrüsten. Damit kannst du eine Wärmepumpen-Hybridheizung betreiben. Die Photovoltaikanlage unterstützt beim Strombedarf. Achtung: Lass dich unbedingt von einem Fachbetrieb beraten, um die Wirtschaftlichkeit der großen Investition vorab zu berechnen! Außerdem gibt es Fördermittel nur für den regenerativen Part, also die Wärmepumpe.
➤ Du hast in deinem Altbau schon eine Wärmepumpe und möchtest nun eine PV-Anlage und eventuell einen Speicher nachrüsten.
➩ Lass zuvor deinen Strombedarf genau berechnen, damit die Solaranlage und der Stromspeicher passend dimensioniert werden. Da du bereits eine Wärmepumpe betreibst, kannst du mit einer recht hohen Eigenverbrauchsquote und einem guten Autarkiegrad rechnen.
➤ Du hast eine Photovoltaikanlage und möchtest nun eine Wärmepumpe nachrüsten.
➩ Hat deine PV-Anlage die richtige Größe, so kannst du mit dieser Kombination deinen Heizwärmebedarf vergleichsweise sparsam decken. Wichtig: Sieh davon ab, dir eine Wärmepumpe zuzulegen, nur um deinen Eigenbedarf zu erhöhen! Denn der Eigenverbrauch durch eine Wärmepumpe allein spielt die Investitionskosten nicht wieder ein.
➤ Du wünschst dir die Komplettlösung aus einer Wärmepumpe mit PV-Anlage. Macht es nun einen Unterschied, ob du bereits eine Wärmepumpe hast und Solar nachrüsten möchtest oder andersherum?
➩ Die Planung ist einfacher, wenn du bereits eine Wärmepumpe betreibst und nun diese Wärmepumpe mit Solarstrom unterstützen willst. Denn dein Stromverbrauch ist bereits bekannt, sodass die Leistung der Photovoltaik-Anlage darauf abgestimmt werden kann.
➩ Ist andersherum schon eine PV-Anlage vorhanden, hast du bereits Erfahrungswerte über deren Solarerträge – und somit, inwiefern diese die Stromkosten der neuen Heizung reduzieren können.
Wärmepumpe-Photovoltaik-Komplettpaket: Diese Hersteller bieten alles aus einer Hand
Hier ein paar Beispiele von Herstellern, die eine Kopplung der Komponenten anbieten:
-
Viessmann bietet Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, aber auch die Kombination aus beidem an.
-
NIBE bietet die Kombination von Wärmepumpen der S-Serie mit hauseigener Photovoltaik an.
-
Vaillant hat die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik im Programm – und auch das passende Energiemanagementsystem dazu.
So funktioniert die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik
Wie du mithilfe von Photovoltaik eine Wärmepumpe betreiben kannst, ist grundsätzlich einfach zu beschreiben. Die Photovoltaikanlage erzeugt PV-Strom. Den kannst du bis zu einem gewissen Grad zum Betrieb elektrischer Geräte im Haushalt und für die Wärmepumpe nutzen. Je nachdem, ob ein Stromspeicher installiert ist oder nicht, nutzt das klimafreundliche Heizsystem etwa 30 bis 70 Prozent an Solarstrom. Je höher dieser Anteil ist, desto geringer fallen die Heizkosten aus, da du weniger Strom aus dem Netz hinzukaufen musst.
Welche Wärmepumpe sich mit Photovoltaik besonders gut eignet
Die Antwort ist einfach: Ob du eine Luftwärmepumpe mit Photovoltaik betreibst, Erdwärme und Photovoltaik kombinierst oder eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit PV-Strom betreibst: Du senkst in jedem Fall die Heizkosten. Allerdings unterscheiden sich die Wärmepumpen-Systeme in der Effizienz. Bei einer weniger effizienten Luftwärmepumpe musst du rund ein Drittel Wärmepumpenstrom zukaufen. Bei einer hocheffizienten Grundwasserwärmepumpe mit Photovoltaik ist es nur etwa ein Fünftel. Hast du gar keine PV-Anlage, so zahlst du stets 100 Prozent des Wärmepumpenstroms an deinen Stromanbieter.
So groß muss die PV-Anlage für die Wärmepumpe sein
Wie viel Photovoltaik für eine Wärmepumpe benötigt wird, lässt sich pauschal nicht sagen. Grundsätzlich gilt, dass eine PV-Anlage mit mehr kWp geplant werden sollte, wenn eine Wärmepumpe zu den Verbrauchern zählt.
- Eine Faustformel lautet: Anschlussleistung der Wärmepumpe x 3 = passende Leistung der Solaranlage. Eine durchschnittliche Wärmepumpenleistung liegt bei etwa 3 kW. Damit wäre eine PV-Anlage mit 9 kWp passend.
Wärmepumpenheizung und Energiespeicher – Kurzüberblick
Wärmepumpen funktionieren mit zwei Arten von Energiespeichern und daher mit zwei verschiedenen Arten von Solaranlagen.
-
Warmwasserspeicher bzw. Pufferspeicher: Er speichert erzeugte Wärme gespeichert, bis sie benötigt wird. Die Wärmepumpenleistung kann hier durch Solarthermie, also solare Wärmeerzeugung, unterstützt werden. Solarthermie unterstützt auch die Warmwasserbereitung durch Solarwärme. Das senkt ebenfalls den Stromverbrauch und somit die Stromkosten.
-
Stromspeicher: Er speichert solar erzeugten Strom, bis Bedarf entsteht. Das ist vor allem für nachts sinnvoll. So ist zu einem Teil die Wärmepumpenversorgung durch klimaneutralen und günstigen Strom sichergestellt. Mit einem Speicher steigerst du die Autarkie und somit die Unabhängigkeit vom Stromversorger – Wärmepumpentarif hin oder her.
Damit alles richtig läuft: Energie-Management-System optimiert den Stromfluss
Ein Energiemanager sorgt dafür, dass der Strom innerhalb eines Energiesystems so effizient wie möglich genutzt wird. Er optimiert das Zusammenspiel aus PV-Anlage, Wechselrichter, Stromspeicher, Wärmepumpe, Elektroauto mit Wallbox und Überschussstrom. Energiemanagementsysteme drosseln Verbräuche in Spitzenlastzeiten und sorgen für sparsame Energieflüsse, wenn die Solaranlage wenig oder gar keinen Strom erzeugt. Mithilfe des Energiemanagementsystems sind Einsparungen von mehreren hundert Euro im Jahr möglich – inklusive höherem Autarkiegrad.
In diesem Zusammenhang kann auch das Label “SG Ready” genannt werden. Es steht für “Smart Grid Ready”. Dieses Label tragen Wärmepumpen, die imstande sind, mit einem intelligenten Stromnetz zu kommunizieren. Das nützt aber nicht nur dem Netzbetreiber, sondern auch deinem Geldbeutel: Zum Beispiel musst du zu viel erzeugten PV-Strom nicht unbedingt ins Netz einspeisen. Stattdessen kannst du ihn via Heizstab als thermische Energie im Pufferspeicher aufbewahren. Alles eine Frage der Kommunikation.
Vorteile und Nachteile einer PV-Anlage mit Wärmepumpe
| Vorteile | Nachteile |
| CO2-Einsparung durch eigene PV-Module und Ökostrom | Hohe Investitionskosten |
| Eigenheim aufwerten | Nicht jedes Haus ist geeignet |
| Wärmebedarf mithilfe von garantiert regenerativen Energien decken | |
| Eigenverbrauch des Solarstroms und somit Autarkiegrad erhöhen | |
| Hohe Förderungen | |
| Keine CO2-Steuer | |
| Über die Jahre günstiger als fossile Systeme | |
Fazit: Lohnt sich die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe?
Der gemeinsame Betrieb von Wärmepumpe und Photovoltaik lohnt sich in den meisten Fällen wirtschaftlich. Für die Umwelt lohnt sich die Verwendung erneuerbarer Energiequellen immer. Aus ökonomischer Perspektive ist es sinnvoll, wenn du dich bereits im Vorfeld von einem Fachbetrieb beraten lässt und deine mögliche Rendite über 20 Jahre berechnen lässt. Dabei ist es wichtig, dass die Amortisation sichergestellt ist.
Vergleichst du aber diese Lösung mit fossilen Systemen wie Gasheizung oder Ölheizung, so wird die Tendenz eher zum ökonomischen Pluspunkt für die Wärmepumpe gehen. Denn Ölpreise und Gaspreise schwanken und die CO2-Steuer steigt kontinuierlich. Eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage ist eine Kombination, die dich langfristig finanziell besserstellt als ein fossiles System. Mit dem ist ohnehin spätestens 2045 Schluss. Und dann musst du in jedem Fall umrüsten.
Das Fazit lautet also: Ein gut geplantes und dimensioniertes System aus Wärmepumpe und Photovoltaik setzt nicht nur weniger CO2-Emissionen frei, sondern lohnt sich in den meisten Fällen auch wirtschaftlich.
Diese Kombination lohnt sich vor allem mit hoher Effizienz der Wärmepumpenart und einem Stromspeicher, der einen höheren Eigenverbrauch ermöglicht.
Ja! Der selbst erzeugte Strom vom eigenen Dach sorgt dabei für niedrigere Heizkosten.
Rechne mit mindestens 35.000 Euro nach Abzug der BEG-Förderung. Die Kosten variieren zudem je nach Wärmepumpenart.
Rechne mit durchschnittlich ca. 35 kWh pro Quadratmeter. Bei 140 qm Wohnfläche benötigst du also etwa 4.900 kWh Strom pro Jahr.