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    Erdsonde - Bestandteil der Wärmepumpe

    Die Erdsonde ist eine Variante, um die Sole-Wasser-Wärmepumpe zu betreiben. Der Vorteil ist, dass eine kleinere Fläche des Grundstücks benötigt wird als bei Erdkollektoren. Lesen Sie in diesem Artikel alles zu dem Bestandteil Erdwärme­sonde.
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    Erdsonde praktisch für geringe Grundfläche

    Bestandteile der Sole-Wasser-Wärmepumpe: Erdsonde

    Die Entscheidung für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesonden fällt meistens dann, wenn eine geringe Grundstücksfläche vorhanden ist. Aber nicht nur dies ist oftmals der Grund für Erdsonden, auch wenn genug Quadratmeter theoretisch vorhanden wären, sind oder werden diese oft bepflanzt und sind somit nicht geeignet. Der Vorteil der Erdsonden ist die geringe Grundfläche, die zur Verfügung gestellt werden muss. Allerdings muss ein Kanal für die Leitungen der Wärmepumpe zum Haus gegraben werden können. Weiterhin muss das Grundstück die Belastung der Geräte aushalten, welche die Erdbohrungen für die Erdwärmesonden durchführen.

    Ab 15 m Tiefe 1 °C mehr je 30 m

    Der große Vorteil von Erdsonden ist die konstante Temperatur, die in einer Tiefe ab 15 m herrscht und somit die Wärmepumpe immer mit mindestens 10 °C versorgt. Je tiefer die Erdwärmesonde gebohrt wird, desto höhere Temperaturen werden erreicht. So steigt pro 30 m die Wärme im Boden um etwa 1 °C. Diese Wärme ist nötig, um die Heizung und das Brauchwasser effektiv zu erwärmen. Allerdings hängt es auch von der Bodenbeschaffenheit ab, wie viel Entzugsleistung die Erdsonde pro Meter bei einer Jahresarbeitszahl (JAZ) 4 haben muss.

    Bodenbeschaffenheit Entzugsleistung Sondenlängen pro kW WP-Leistung (JAZ 4)
    Trockene Sedimente 30 W/m 25 m
    Schlier, Schiefer 55 W/m 14 m

    Wie Sie die richtige Länge der Erdwärmesonde ermitteln

    Die Sondenlänge ermitteln Sie über eine einfache Gleichung:

    Sondenlänge [m] = Verdampferleistung der Wärmepumpe [W] / spezifische Entzugsleistung der Erdsonde [W/m]

    Wenn Sie die benötigte Sondenlänge (oftmals zwischen 40 m und 100 m) ermittelt haben, ist die nächste Frage ob Sie diese Länge in einem Bohrloch unterbringen oder mehrere Löcher mit einem Mindestabstand von 5 m nutzen. In einigen Gebieten in Deutschland ist das Grundwasser niedriger als die benötigte Tiefe der Erdwärmesonden. Ein weiteres Problem ist auch die Bodenbeschaffenheit. Wenn bei der Bohrung eine lockere Erdschicht, eine Luftblase oder eine Wasserblase getroffen wird, kann das fatale Konsequenzen für die Umgebung haben. Eine genaue Untersuchung von einem Unternehmen ist daher sehr wichtig. Weiterhin sollte die Erdwärmesonde eine nicht zu geringe Leistung oder Länge haben, weil sonst dem Erdreich zu viel Wärme entzogen wird und die Erdsonde vereisen kann. Dies führt wiederum zu Bodenverwerfungen und im schlimmsten Fall zur Zerstörung der Erdwärmesonde.

    (Abbildung: © Dimplex)

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de