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    Funktion der Wärmepumpe

    Welche Art der Wärmepumpe wird am meisten genutzt? Wie ist die Funktion und warum sind sie so umweltfreundlich? Die Antworten auf diese Fragen der Geo­thermie erhalten Sie im folgenden Artikel von Heizungsfinder.
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    Erdwärme Heizung am meisten verbreitet

    Die Wärmepumpe kann die Umweltwärme aus dem Boden, der Luft und dem Grundwasser nutzen, um das gesamte Haus zu heizen und somit etwa 50 Prozent der Heizenergie zu sparen. Dabei gibt es drei Varianten: Sole-Wasser-Wärmepumpen (auch Erdwärmepumpe genannt), Luft-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmpumpen. Am meisten wurde die Erdwärmepumpe im Jahr 2008 benutzt, um das Haus umweltfreundlich und energieeffizient zu heizen.

    Funktion der Wärmepumpen

    Die Funktion der Geothermie besteht darin, dass zu 75 Prozent die Sonnenenergie entweder aus dem Boden, der Luft oder dem Grundwasser gewonnen wird und dass 25 Prozent Antriebsenergie (Strom) benötigt wird, um die Wärmepumpe anzutreiben. Daraus ergeben sich 100 Prozent Heizwärme. Diese Heizwärme erzeugt die Wärmepumpe über die Erdwärme und über die Luft. Die Erdkollektoren, die Erdsonden, die Brunnen oder direkt die Luft-Wasser-Wärmepumpe nehmen die gespeicherte Wärme aus der Wärmequelle auf und übertragen diese auf das zirkulierende Kältemittel. Das Kältemittel fließt zu einem Verdichter, der dieses verdichtet und es so gasförmig und heißer werden lässt. Der Wärmetauscher gibt diese Wärme an den Heizkreislauf ab und auch an das Brauchwasser. Dadurch wird das Kältemittel flüssig und ein Ventil leitet den Druck, so dass erneut die Energie aus den Wärmequellen aufgenommen werden kann.

    Für welche Art der Wärmepumpen Sie sich entscheiden, liegt an der Umgebung Ihres Hauses und deren Beschaffenheit. Denn nicht jede Wärmepumpe ist für jedes Grundstück geeignet. So sind Erdsonden der Sole-Wasser-Wärmepumpe für kleine Grundstücke geeignet, da diese in die Tiefe gebohrt werden und wenig Grundfläche haben. Im Gegensatz dazu benötigen Erdkollektoren eine sehr große Fläche: 1,5- bis 2-fache Heizfläche. Brunnen verhalten sich ähnlich wie die Erdsonden. Bei dieser Wärmequelle ist die Tiefe und Reinheit des Grundwassers entscheidend. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist flexibel aufstellbar, dafür ist der Wirkungsgrad im Gegensatz zu den anderen Varianten geringer.

    Wärmepumpe spart CO2-Emission

    In einer Studie der TU München (Bild-Quellen: BWP e.V.) wurden die verschiedenen Arten der Heizungen im Hinblick auf ihre CO2-Emissionen verglichen. Ganz klar erkennbar ist, dass mit steigender Jahresarbeitszahl (Verhältnis erzeugte Wärmeenergie / benötigte Stromenergie) der CO2-Ausstoß rapide abnimmt. Allerdings muss man dazu sagen, dass zum Beispiel ein Ölkessel keine Jahresarbeitszahl besitzt, sondern einen Nutzungsgrad, der aber im Grunde das gleiche beschreibt. Der Nutzungsgrad ergibt sich aus dem Quotienten der gewonnenen Wärme geteilt durch die zugeführte Wärme im Öl. Wenn Öl oder Gas in Wärme umgewandelt werden, entstehen CO2-Emissionen, die im Gegensatz zur Wärmepumpen sehr hoch sind.

    Da eine gute Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl von 3 bis 4 hat, liegt der Unterschied zum Öl oder Gas bereits bei 150 g/kWh bis 200 g/kWh. Demnach produziert eine normale Wärmepumpe nur etwa halb so viel CO2-Emissionen als Heizungen mit Öl oder Gas. Die Umwelt wird durch Wärmepumpen weniger belastet. Weiterhin ist wichtig, dass Sie nicht auf die Öl- und Gas-Riesen angewiesen sind, sondern Ihre Wärmeenergie aus Ihrem Garten beziehen. Wenn Sie den Strom für Ihre Erdwärmeheizung dann zusätzlich von Photovoltaik-Anlagen produzieren lassen, sinken die CO2-Emissionen beinahe gegen Null, da bei der Produktion von Photovoltaik-Zellen ebenfalls CO2 entsteht. CO2-Emissionen der Heizsysteme für das Jahr 2008 – Wärmepumpe, Erdwärmeheizung, Geothermie und Erdwärme Heizung

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