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    Randdämmstreifen verlegen

    Randdämmstreifen haben eine Dicke von mindestens 8 Millimeter, bestehen aus Polyethylen-Schaum und verhindern beim Verlegen von Fußbodenheizungen die Übertragung von Schallwellen an Wände oder Decken. Wichtig ist, dass Randdämmstreifen lückenlos an allen aufsteigenden Bauteilen verlegt werden und mindestens 10 bis 15 Millimeter über die fertige Estrichkonstruktion reichen.
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    Randdämmstreifen bei Fußbodenheizungen: Schallbrücken verhindern

    Die an den Umfassungswänden zu installierenden Randdämmstreifen müssen an jeder Stelle der Wand, an Türaussparungen und auch an Säulen oder Vorsprüngen vorhanden sein, wenn eine Warmwasser Fußbodenheizung verlegt wird. Die Randdämmstreifen nehmen die Dehnung des Estrichs auf, sorgen für lückenlose Wärmedämmung, verhindern Schallbrücken und tragen somit zum Schallschutz des Hauses bei. Der Randdämmstreifen ist für Zementestriche und Fließestriche in Verbindung mit dem Noppensystem und dem Tackersystem vorgesehen.

    Aufbau, Handhabung und Dicke des Randdämmstreifens

    Randdämmstreifen verlegenAbbildung: Viessmann Werke

    Beim Verlegen der Fußbodenheizung ist der erste Arbeitsschritt die lückenlose Aufstellung des Randdämmstreifens an allen aufsteigenden Bauteilen wie Außen- und Innenwänden, Säulen und Türzargen. Es ist wichtig, dass im Verlauf des Verlegen kein Heizestrich, Putzmörtel, Fugenmasse oder sonstige Fremdstoffe in die Randfugen eindringt, um keine Wärme- und Schallbrücken zu erzeugen. Der nach oben überstehende Teil des Randdämmstreifen darf erst nach Fertigstellung der Belagsarbeiten des Fußbodens entfernt werden. Bei mehrlagigen Dämmschichten muss der Randdämmstreifen, dessen Dicke sich nach der Höhe der Dämmschichten richtet, vor dem Einbringen der obersten Dämmschicht verlegt werden. Der Randdämmstreifen muss gegen eine Lageveränderung beim Einbringen des Estrichs gesichert sein. Die Dicke des Randdämmstreifen richtet sich nach der Höhe der Dämmschichten, sollte aber eine Dicke von 8 Millimetern nicht unterschreiten.

    Heizestriche erfahren aufgrund der Wärmebeanspruchung eine größere Ausdehnung als unbeheizte Fußbodenkonstruktionen. Da die Ausdehnungsmöglichkeit von Heizestrich rund 5 Millimeter beträgt, muss das Verlegen der Randdämmstreifen dem Rechnung tragen. Das heißt, die Randdämmstreifen müssen eine Bewegung oder Zusammendrückbarkeit von 5 Millimeter aufweisen. Die Randdämmstreifen sind entweder bis zur Rohdecke hinführend zu verlegen, oder aber auf der Oberfläche der untersten Dämmlage. Die Randdämmstreifen müssen mindestens 10 bis 15 Millimeter über die fertige Estrichkonstruktion reichen.

    Der Randdämmstreifen einer Fußbodenheizung besteht aus geschlossenzelligem Polyethylen-Schaum mit einer seitlich angeschweißten Folienschürze nach DIN 18560. Falls Brandschutzauflagen zu erfüllen sind, kann der Randdämmstreifen auch aus Mineralwolle bestehen. Es muss darauf geachtet werden, dass die am Randdämmstreifen befestigte Polyethylen-Folie über dem Maß zwischen Randdämmstreifen und Verbundplatten gelegt wird (wichtig bei der Verwendung von Fließestrich), um das Eindringen von Estrichanmachwasser und Zementschlamm und damit die mögliche Bildung von Schall- und Wärmebrücken zu verhindern. Als zusätzliche Wärme- und Schallschutzmaßnahme wird hierbei noch das Polyethylen-Rundprofil zum Fixieren des Randdämmstreifens eingesetzt.

    Für das korrekte Verlegen einer Fußbodenheizung wenden Sie sich am besten an einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de