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Nachteile einer Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung hat neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile. Im Vergleich zu Festheizkörpern an den Wänden ist die Fußbodenheizung im Einbau und der Reparatur teurer. Weitere Nachteile sind das "träge" Heizverfahren, die aufwändige Sanierung und das kostenintensive Prinzip der Systemtrennung von Fußbodenheizung und zweitem Heizsystem.
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Fußbodenheizung: Nachteile in der Übersicht

Die Fussbodenheizung hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Einer der Haupt-Nachteile ist die zeitliche Verzögerung, mit der die Fussbodenheizung auf die Temperaturregelung reagiert. Weitere Nachteile sind die aufwändige Sanierung und das schwierige "Verhältnis" zu einem Teppichboden. Nicht jeder Teppichboden ist für eine Fußbodenheizung geeignet, da muss man sich gut vom Fachhandel beraten lassen. Einige Probleme der Fußbodenheizung werden in unserem Forum diskutiert. Hier einige bekannte Nachteile der Fussbodenheizung:

  • Die Fussbodenheizung ist ein sogenanntes "träges" Verfahren, das heißt, es dauert länger, bis die Wärme durch den Boden an die Luft weitergegeben und die gewünschte Temperatur erreicht wird
  • Eine Kombination der Fußbodenheizung mit einem Teppichboden ist nicht empfehlenswert, da der Teppichboden den Wärmeaustausch zu stark hemmt. Es gibt im Fachhandel Teppichböden, die speziell für Fußbodenheizung geeignet sind.
  • Die Fussbodenheizung hat relativ hohe Einbau- und Reparaturkosten.
  • Bei der Inbetriebnahme muss die Fussbodenheizung erst eingeregelt werden, da jeder Raum eine individuelle Wohlfühltemperatur hat.
  • Die Sanierung der Fußbodenheizung ist schwierig und aufwändig: Bestimmte Arten von älteren Kunststoffrohren können mit der Zeit verstopfen und müssen ausgetauscht werden.
  • Ältere Kunststoffrohre von Fussbodenheizungen sind oft nicht diffusionsdicht gegen Sauerstoff. Die Folge: Korrosion an den metallischen Anlageteilen und Rostschlamm im Heizungssystem.
  • Das Spülen von älteren Kunststoffrohren, die Ablagerungen enthalten, ist aufwändig und nicht immer von Erfolg gekrönt. Die heutigen Kunststoffrohre der Fußbodenheizung sind diffusionsdicht, somit kann kein Sauerstoff in das Heizungssystem gelangen.
  • In Zusammenarbeit mit einem anderen Heizsystem (wie zum Beispiel einer Wärmepumpe) muss bei der Fußbodenheizung zum Schutz vor Abschlammung eine Systemtrennung durchgeführt werden, zum Beispiel mittels Plattenwärmetauscher.
  • Da die Fussbodenheizung keine Heizkörper hat, gibt es keine Möglichkeit mehr, Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Will man das haben, muss man sich Alternativen überlegen wie zum Beispiel einen Handtuchheizkörper.
  • Ständig auf einer Fußbodenheizung zu stehen ist schlecht für die Venen und die Füße, man sollte auf die richtige Temperatur achten (in Aufenthaltsräumen maximal 29 Grad)

Welche Nachteile eine Fussbodenheizung im Einzelfall hat, beurteilt gern ein Fußbodenheizung Fachbetrieb in ihrer Nähe.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de