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Einen Kaminofen wasserführend an die Heizung anschließen

Der Anschluss von einem Kaminofen wasserführend an die Heizung stellt besondere Anforderungen an Material und handwerkliche Fähigkeiten. Neben dem korrekten Anschluss an den Schornstein muss auch der Anschlussplan für den Heizungs­anschluss korrekt ausgeführt werden, um Störungen und Ausfälle der Heizung zu vermeiden.
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Kaminofen wasserführend: Anschluss & Vorbereitungen

Kaminofen wasserführend AnschlussNach dem Anschluss sollte der Kaminofen einige Zeit
eher vorsichtig angeheizt werden,
Bild: HAAS + SOHN Ofentechnik GmbH
Der Kaminofen wasserführend Anschluss erfordert mehr Arbeit als der Anschluss vom Kaminofen, der nicht wasserführend arbeitet. Durch die Verwendung von Wärmetauscher und Pufferspeicher ist ein Rohrsystem notwendig, das Ab- und Zuleitung des Heizungswassers ermöglicht. Hier ist ein fachmännischer Anschlussplan vorteilhaft.

Dabei müssen entsprechend dem Anschlussplan des Kaminofens die Vor- und Rückläufe der Heizung richtig am Kaminofenstandort platziert werden. Der Fachmann sollte für einen Anschlussplan im Vorfeld befragt werden, da so alle individuellen Anforderungen geklärt werden können.

Das eigentliche Verlegen der Rohe vor dem Anschluss kann, bei entsprechender Fachkenntnis, auch gut durch den Heimwerker erfolgen. Falls noch nicht vorhanden, sollte man den Kaminofen Pufferspeicher noch vor dem Ofen selbst aufgestellen und anschließen.

Durchbrüche für das Rohrsystem sollten ebenfalls, falls notwendig, vorher durchgeführt werden, diese Durchbrüche können ebenfalls vom Eigentümer durchgeführt werden.

Kaminofen wasserführend: der Heizungsanschluss

Nachdem der Kaminofen wasserführend an seiner Stelle im Wohnraum positioniert ist, kann der übliche Kaminofen Einbau beginnen, also der Anschluss an den Schornstein. Dann wird der Wasserkreislauf des Kaminofens dem Anschlussplan entsprechend an den Rücklauf der Zentralheizung angeschlossen. So kann das im Kaminofen erwärmte Wasser in den Pufferspeicher gelangen, und von dort über die angeschlossenen Heizkörper Wärme im gesamten Wohnbereich abgeben. Das abgekühlte Wasser gelangt zurück in die Wassertaschen im Kaminofen und wird dort erneut erhitzt. Dazwischen sollte man eine thermische Ablaufsicherung anschließen.

Sie sorgt dafür, dass im Falle einer Überhitzung der Druck in der Heizungsanlage abgelassen werden kann. Wichtig ist auch das Thermostat, das den über den Kaminofen wasserführend gesteuerten Heizkreislauf erst bei einer bestimmten Temperatur in Gang setzt. Dieser Anschluss ist sehr sensibel, fehlerhafte Anschlüsse können zu schweren Beschädigungen an der mitunter teuren Zentralheizung führen. Deswegen ist unter allen Umständen ein Fachmann hinzu zu ziehen.

Nach dem Anschließen den Kaminofen vorsichtig anheizen

Nachdem vom Heizungsbauer für den Betrieb grünes Licht gegeben worden ist und auch der Schornsteinfeger die Feuerstätte abgenommen hat, kann der Kaminofen nach dem Anschließen in Betrieb genommen werden. In der Regel wird der Heizungsbauer den Heizkreislauf mit Wasser befüllt haben. Eine Entlüftung ist sinnvoll, um Geräusche und Fehler in der Anlage auszuschließen. Da Heizungsanschluss am besten von einem Fachmann durchgeführt wurde, gehört auch die Testphase in das Aufgabengebiet.

Das erste Anheizen sollte entsprechend den Herstellerangaben umsichtig erfolgen. Heizung und Kaminofen wasserführend benötigen einige Zeit, bis sie vom Eigentümer zur vollsten Zufriedenheit gemeinsam genutzt werden können.

Kaminofen Fachbetriebe geben Hilfestellung beim Heizungsanschluss oder übernehmen den Anschluss auch komplett, damit keine Fehler beim Heizungsanschluss entstehen und der Kaminofen wasserführend lange genutzt werden kann.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de