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Ein Speckstein Kaminofen gibt Wärme über lange Zeiträume ab

Ein Kaminofen mit Schamottstein, Speckstein oder anderem Naturstein wie Granit speichert ausgezeichnet Wärme und gibt diese über einen längeren Zeitraum wieder ab. Diese Innen- oder Außenverkleidungen lassen sich auch nachträglich am Kaminofen anbringen, allerdings unterscheiden sich Schamottstein, Speckstein und Naturstein deutlich in der Pflege, ihrer Temperaturabgabe und im Preis.
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Kaminofen mit Schamottstein, Speckstein oder Naturstein?

Kaminofen SpecksteinAuch ein Speckstein Kaminofen kann wassergeführt
die Heizung unterstützen,Bild: LEDA Werk GmbH
& Co.KG Boekhoff & Co.
Der Kaminofen Schamottstein ist schon seit vielen Jahren fester Bestandteil der Holz betriebenen Heizung, um anfallende Wärme direkt in der Brenn­kammer zu speichern. Schamottstein besteht aus mehrfach gebrannten und gemahlenen Tonresten. Schamottstein ist bis zu 1.500 Grad Celsius hitzebeständig und auch bei kleineren Haarrissen problemlos weiterhin einsetzbar.

Bei einem Kaminofen ohne werkseitige Bestückung mit Schamottstein lassen sich die Speicher­module meist auch nachrüsten - hier ist der Kaminofenbauer der richtige Ansprechpartner.

Andere Steine wie Granit oder Speckstein sind für den Innenraum wenig geeignet und finden dort in der Regel keine Verwendung, werden aber außerhalb des Kaminofen Innenraums gern eingesetzt.

Ein Kaminofen mit Schamottstein verfolgt durch seine Wärmespeicherung eine andere Philosophie als der Dauerbrand Kaminofen, der auch als Hauptheizung im Dauerbetrieb eingesetzt wird.

Den Kaminofen von außen mit Speckstein, Granit und anderem Naturstein verkleiden

Eine Kaminofen Verkleidung aus Naturstein kann sowohl aus Granit als auch aus Sand- oder Serpentinstein hergestellt sein. Obwohl bei der Kaufentscheidung häufig optische Gründe für oder gegen eine bestimmte Speichersteinvariante sprechen, gibt es einige stoffliche Unterschiede zu beachten. Naturstein hat eine hohe Dichte, erhöht also primär die Speicherwirkung vom Kaminofen. Der Serpentinstein ist aber in der Speicherwirkung deutlich besser aufgestellt als die Verkleidung aus Granit. Granit wird dafür als modern und zeitlos angesehen und ist in vielen verschiedenen Kaminofen Designs erhältlich.

Deutlich häufiger als Naturstein oder Granit wird Speckstein bei Kaminöfen benutzt. Speckstein hat von den verschiedenen Natursteinen die besten Wärmespeicher-Eigenschaften und eignet sich zum Kaminofen heizen am besten. Die massiven Speckstein Platten erhöhen das Gewicht vom Ofen deutlich und weisen eine hohe Dichte auf. Durch das natürlich gewachsene Gestein sind die Musterungen sehr individuell und stellenweise ist Speckstein in verschiedenen Farben erhältlich.

Kaminofen mit Schamottstein & Naturstein nachrüsten, pflegen und reinigen

Einen Kaminofen mit Speckstein Platten nachträglich auszurüsten ist grundsätzlich möglich, muss allerdings vorzugsweise direkt mit dem spezialisierten Fachhändler durchgesprochen werden. Im ungünstigsten Falle wirken sich nachträglich aufgebrachte Platten aus Speckstein oder Naturstein negativ auf die Belüftung des Kaminofens aus, was zu Überhitzungsfolgen führen kann. Vorzeitige Materialermüdung kann die Folge sein.

Auch die Verwendung von Schamottstein zur Ummantelung vom Ofenrohr für größere Speicher­wirkung sollte zunächst mit Kaminofenbauer und Schornsteinfeger abgesprochen werden und sollten konform mit dem Kaminofen Vorschriften sein. Schamottstein, Naturstein und Speckstein sind in Pflege und Reinigung anspruchslos: die Außenverkleidung vom Kaminofen benötigt maximal etwas lauwarmes Spülwasser, meist reicht trockenes Abkehren. Kleinere Kratzer im Speckstein lassen sich mit etwas Graphit, wie bei einem weichen Bleistift, leicht ausbessern.

Kaminofen Fachbetriebe und Schornsteinfeger vor Ort beraten zu individuellen Einsatzmöglichkeiten von Schamottstein, Speckstein und Naturstein am Kaminofen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de