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Holzheizung Emissionen & Einordnung

Wo Holz verbrannt wird, entsteht ein Ausstoß von verschiedenen Stoffen. Das Ideal wäre, wenn bei der Verbrennung nur Wasser, CO2 und Asche entstünden. Die Umwelt und würde dadurch nicht belastet werden, da Bäume und andere Pflanzen das entstehende CO2 binden. Bei nicht sachgemäßer oder unvollständiger Verbrennung von Holz entstehen jedoch verstärkt Emissionen. Diese Emissionen enthalten je nach Holzart und Verbrennungstechnik einen unterschiedlichen Anteil von Kleinstpartikeln - und Aerosolen. Wie gelingt es, die Emissionen zu vermieden?
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Emissionen bei der Holzverbrennung

Beim Betreiben einer Holzheizung gilt es im wesentlichen zu beachten, dass man neben der geeigneten Anlage auf einen optimal getrockneten Brennstoff zugreift. Um den besten Trocknungsgrad zu erzielen ist die Lagerung enorm wichtig. Die Emissionen verringern sich bei Holz mit einer Restfeuchte von  <20% und je unbelasteter sich das Holz im Urzustand befand. Noch nicht getrocknetes oder grünes Holz sollte nicht verbrannt werden da es zu einer hohen Rauchbelastung führen kann. Ein Großteil des gefährdenden Emissionsprozesses und der Kohlenmonoxidbildung lässt sich durch eine vollständige Verbrennung vermeiden.

Video: Buderus Deutschland

Da Holz immer einen geringen Anteil an Stoffen wie Schwefel- oder Chlorverbindungen enthält, kommt es bei der Verbrennung zur Bildung von schädlichen Verbindungen wie Schwefeloxiden oder Salzsäure. Außerdem entwickelt sich im Verbrennungsverlauf Staub, der zu ca. 90% als Feinstaub an die Luft abgegeben wird. Bei einer nicht vollständigen Verbrennung kann neben der Bildung von giftigem Kohlenmonoxid auch Methangas entstehen. Einen weiteren kritischen Punkt macht die Schwermetallbelastung des Holzes aus. Hierbei nimmt Nadelholz den vorderen Rang ein, da durch dessen Rinde das Schwermetall schneller und besser eindringt als bei Laubgehölzen.

Holzheizung - Sauberes Heizen ohne Emissionen

Je nach Einsatz verschiedener Holzheizungen im persönlichen Gebrauch, lassen sich auch hier die Emissionen durch die richtige Handhabe eindämmen. So verringern z. B. Holzvergaserkessel mit nachgeschalteter Verbrennung die Menge der unvollständig verbrannten Stoffe. Offene Kamine hingegen haben eine hohe Feinstaub- und Schadstoffabgabe. Bei der Nutzung einer Holzheizung sollte der Nutzer darauf achten, dass die Anlage fachgerecht und regelmäßig gewartet wird, dass er seine Anlage nicht mit minder qualitativem Holzmaterial befeuert und dass die Anlage sachgemäß verwendet wird. So sorgt der Nutzer für eine gute Umweltbilanz der Holzheizung und belastet seine eigene Gesundheit und auch das Klima nicht unnötig.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de