Kompetente Fachbetriebe & die Beratung vor Ort

Bevor man zum Kauf der Gasheizung schreitet, muss der richtige Fachbetrieb gefunden werden, der eine kompetente Beratung & Planung vor Ort durchführt. Den perfekten Fachmann kurz und bündig darzustellen ist nur schwer möglich, aber anhand einiger Anhaltspunkte können Sie schon einmal einen guten Eindruck gewinnen.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Heizungsfinder.de verfasst.
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HeizungenGasheizungChecklisteOrtstermin

Den passenden Fachbetrieb für den Kauf einer Gasheizung finden

Nachdem Sie die Machbarkeit einer Gasheizung geklärt haben, gilt es einen kompetenten Fachbetrieb zu finden.

  • Hat der Fachbetrieb eine Internetpräsenz? Gewinnen Sie einen ersten Eindruck.
  • Ist der Experte gut erreichbar und nimmt Termine pünktlich wahr? Fragen Sie ruhig nach einer Mobiltelefonnummer für dringende Fälle.
  • Ist der Fachmann in der Technik geschult? Hat er Fortbildungen wahrgenommen? Dies ist vor allem dann wichtig, wenn die Gasheizung z.B. mit regenerativen Energien wie einer Solarthermieanlage kombiniert werden soll.
  • Fragen Sie den Fachbetrieb auch nach Referenzanlagen. Erkundigen Sie sich bei vorherigen Kunden, wie zufrieden sie mit den Leistungen waren.
  • Vielseitigkeit bei den Produkten: bietet der Betrieb eine breite Produktpalette an oder beschränkt er sich auf einen einzelnen Anbieter?
  • Bietet er auch Wartung und Notdienst an oder beschränkt er die Dienstleistung eher auf den Einbau?

Was beim Termin vor Ort zur Sprache kommen sollte

  • Grundlage jeder guten Beratung ist die Erfassung des energetischen Zustands des Gebäudes. Wie hoch ist der Wärmebedarf, wie gut ist das Gebäude gedämmt? Wieviel Warmwasser wird im Schnitt benötigt? Nur so kann die Gasheizung richtig dimensioniert werden. Eine Heizlastberechnung (DIN EN 12831 oder zumindest überschlägig) sollte durchgeführt werden, falls noch keine Daten vorliegen.
  • Im Falle einer Sanierung: sind die Heizkörper noch geeignet, falls z.B. eine Brennwertheizung zum Einsatz kommt? Neue Heizkörper oder besser eine Fußbodenheizung können mit deutlich niedrigeren Temperaturen gut arbeiten und erlauben auch die Einbindung verschiedener regenerativer Energiequellen.
  • Besprechen Sie Alternativen oder Ergänzungen zum Einsatz der Gasheizung - beispielsweise eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung (woraufhin auch das Dach auf seine Eignung überprüft werden sollte). Ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung empfehlenswert?
  • Ist der Schornstein für Brennwerttechnik geeignet (auch der zuständige Schornsteinfeger kann hier Auskunft geben)? Eventuell muss hier noch eine Sanierung stattfinden.
  • Sicherstellen, dass genügend Platz für Wartungen und Inspektionen am Aufstellungsort des Gerätes verbleibt.
  • Im Falle von Flüssiggas sollte der Standort des Tanks ermittelt und geprüft werden.
  • Werden verschiedene Optionen zur Finanzierung und Förderung besprochen?

Lassen Sie sich immer mehrere Kostenvoranschläge durch verschiedene Fachbetriebe für Gasheizungen erstellen. Wie Sie Angebote richtig vergleichen, erfahren Sie in Teil 3 unseres Leitfadens für Gasheizungen - Gasheizung Angebote vergleichen.

Die komplette Checkliste können Sie auch direkt als Printversion herunterladen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt!


Weiterlesen zum Thema "Angebote vergleichen"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Gasheizung

Berechnung von notwendigen kW im Verhältnis zur Wohnfläche

Wieviel kW sollte meine Heizung haben? Meine Wohnfläche beträgt ca 240 qm. Gibt es eine Faustformel, mit der man die notwendigen kW ins Verhältnis zur Wohnfläche setzen kann?
Antwort von Anlagensanierung Georgi

Der Heizbedarf sollte in einer Wärmebedarfsberechnung ermittelt werden - für die Inanspruchnahme von Fördermitteln sogar notwendig. Die Angaben KW/m² wird zwar auch benutzt - es sind aber nur sehr ungenaue Schätzwerte. Man benötigt dazu die Verbrauchswerte oder die Richtwerte der Wärmeschutzverordnung oder Energieeinsparverordnung nach Baujahr - wenn es so gebaut wurde? Das ist z. B. bei einem älteren Haus sehr gewagt.

MfG Gunter Georgi

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt. Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

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