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Ist eine Dachheizzentrale ein sinnvoller Standort?

Die Dachheizzentrale ist eine gängige Alternative zur Installation eines Heizkessels in Kellerräumen. Zum Einsatz kommt sie natürlich vor allem dann, wenn kein Keller oder geeigneter Kellerraum in einem Gebäude vorhanden ist. Aber auch bei der Sanierung von Altbauten und im Neubau kann die Dachheizzentrale eine interessante Installationslösung sein.
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Dachheizzentrale - Gasheizung im Dachgeschoss

DachheizzentraleBild: Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und
umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE)
Bei einer Dachheizzentrale wird der Gaskessel nicht in einem Heizraum im Keller, sondern im ausgebauten Dachgeschoss aufgestellt. Grundsätzlich kommen alle gängigen Kessel hierfür in Betracht - Gas-Brennwertkessel ebenso wie ältere Niedertemperaturkessel.

Auch die Entscheidung zwischen Wand- oder Standgerät spielt in diesem Zusammenhang eigentlich keine Rolle. Die Dachheizzentrale sollte nicht an einem nicht beheizten Dachgeschoss installiert werden: Frostgefahr und hohe Wärmeverluste sprechen gegen diese Einbaulösung.

Eine Dachheizzentrale lässt sich im Neubau besonders gut planen...

Bei einem Neubau kann der Einsatz einer Dachheizzentrale attraktiv in Hinblick auf die Baukosten sein - aber: falls Sie einmal das Heizsystem wechseln möchten oder mit weiteren Erzeugern wie einem Kamin koppeln möchten, kann es bei nicht vorhandenem Schornstein zu Problemen kommen. Bei einem Neubau lassen sich sämtliche Schritte der Installation, insbesondere der Schächte, natürlich schon vorab mit einplanen.

...ist aber besonders im Bestandsbau eine attraktive Lösung

Bei Altbauten gilt die Dachheizzentrale oftmals als einzige Standortwahl, falls der vorhandene Schornstein nur über einen Zug verfügt, welcher zusätzlich für einen Kamin genutzt werden soll. Besonders bei Altbausanierungen ist die Dachheizzentrale eine kostengünstige Lösung. Auch in Gebieten mit Hochwassergefährdung kann die Kesselposition unter dem Dach durchaus Sinn machen. Da die Abgasführung vom Dach nach draußen sehr kurz ist, kann der kostspielige Neubau oder die Sanierung eines vorhandenen aber nicht geeigneten Schornsteins in Altbauten oft umgangen werden - ein kurzes Luft-Abgas-System (LAS) für die raumluftunabhängige Zu- und Abführung reicht meist aus. Dies ist auch dann ein interessanter Aspekt, wenn man von einem anderen Heizsystem auf eine Gasheizung umsteigt, welches keinen Schornstein benötigte (Elektroheizungen).

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man nicht mehr betriebene Schornsteine oder Nischen in der Außenwand dazu nutzen kann, die Gasleitungen zu verlegen. Möchte man die Dachheizzentrale nachträglich durch eine Solaranlage aufrüsten, bietet der Standort kurze Wege für die benötigten Leitungen.

Fachbetriebe für Gasheizungen aus ihrer Region entwickeln zusammen mit Ihnen gern die Lösung, die zu ihrer Immobilie passt.


Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de