Gasheizung – Die Bestandteile einer Gasheizung

In diesem Artikel können Sie sich über die benötigten und zusammen arbeitenden Bestandteile wie die Gastherme, den Heizkesselbrenner und den Gasdurchlauferhitzer. Für noch detailliertere Informationen können Sie die Links unter den Textabschnitten der jeweiligen Bestandteile anklicken.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Heizungsfinder.de verfasst.
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HeizungenGasheizungBestandteile

Vom Gasanschluss zum Heißwasser

Um eine Gasheizung betreiben zu können, muss Ihr Haus an das städtische Gasnetz angeschlossen sein. Sie benötigen eine Heiztherme oder eine Brennwerttherme um die Verbrennungsenergie des Erdgases auf das Heißwasser überzuleiten.

Mit dem heißen Wasser können Sie mit Hilfe von, ebenfalls benötigten, Hei­zungsrohren und Heizkörpern Ihr Eigenheim beheizen. Da nahezu alle Gasthermen mit einem Durchlauferhitzer ausgestattet sind, können Sie mit der Gasheizung schon nach etwa 5 bis 10 Sekunden heißes Brauchwasser direkt aus der Gastherme in die Wasserleitung und aus dem Wasserhahn bekommen. In den folgenden Textabschnitten werden einzelne Bestandteile der Gasheizung beschreiben.

Der moderne Gas-Heizkessel

Wenn Sie sich für eine Heizung mit einer geringen Energieausbeute entscheiden und Ihr Haus an das städtische Gasnetz angeschlossen ist, können Sie sich eine Brennstoffsparende herkömmliche Gas-Heiztherme oder besser noch eine Brennwerttherme anschaffen. Nach einer, kurzfristig gesehen, teuer erscheinenden Investition für Geräte und Installation, spart eine moderne Gas-Heizanlage, langfristig gesehen, jede Menge Heizkosten. Durch die Brennstoffersparnis bleibt nicht nur monatlich mehr Geld in Ihrer Haushaltskasse, Sie leisten auch einen Beitrag zum Umweltschutz.

Über den folgenden Link erfahren Sie, ob sich ein Wechsel Ihrer Gasheizung lohnt:
Gasheizung – Heizkessel wechseln

Der Gas Heizkessel und sein Brenner

Der Brenner mit Brennergebläse ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Gasheizung. Er dient dazu die, mit Lamellen besetzten, Rohre durch die das zu erhitzende Wasser fließt, mit einer Gasflamme zu befeuern. Der Brenner wiederum funktioniert durch ein elektronisch gesteuertes Zusammenspiel verschiedener Einzelteile.

Mehr zum Zusammenspiel der Brennerbestandteile lesen Sie im folgenden Link:
Gasheizung – Gas Heizkessel Brenner

Der Durchlauferhitzer einer Gastherme

Der Gasdurchlauferhitzer ist der Wassererhitzende Bestandteil der Gastherme. Ist Ihr Haus an das örtliche Gasnetz angeschlossen und es besitzt einen funktionstüchtigen Schornstein, bietet es sich an eine Gastherme mit einem Gasdurchlauferhitzer zu nutzen. Anders als bei anderen Heizungstechniken müssen Sie keinen Pufferspeicher oder sogar Kombispeicher anschaffen. Sie sparen Geld und haben mehr Platz in Ihrem Haus.

Der Link unten leitet Sie zum Artikel zum Gasdurchlauferhitzer:
Gasheizung – Heißwasser mit dem Gasdurchlauferhitzer

Lesen Sie mehr zum Themenbereich Gasheizung in den folgenden Artikeln:
Brennwerttherme für Gas und Öl
Gasheizung Heizkessel – Wann lohnt sich ein Wechsel?
Brennwerttherme - Preise & Vergleich

Weiterlesen zum Thema "Heizkessel"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Gasheizung

Berechnung von notwendigen kW im Verhältnis zur Wohnfläche

Wieviel kW sollte meine Heizung haben? Meine Wohnfläche beträgt ca 240 qm. Gibt es eine Faustformel, mit der man die notwendigen kW ins Verhältnis zur Wohnfläche setzen kann?
Antwort von Anlagensanierung Georgi

Der Heizbedarf sollte in einer Wärmebedarfsberechnung ermittelt werden - für die Inanspruchnahme von Fördermitteln sogar notwendig. Die Angaben KW/m² wird zwar auch benutzt - es sind aber nur sehr ungenaue Schätzwerte. Man benötigt dazu die Verbrauchswerte oder die Richtwerte der Wärmeschutzverordnung oder Energieeinsparverordnung nach Baujahr - wenn es so gebaut wurde? Das ist z. B. bei einem älteren Haus sehr gewagt.

MfG Gunter Georgi

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt. Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

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