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    Die Gasetagenheizung im Überblick

    Die Gasetagenheizung ist das Gegenstück zur Zentralheizung, wie man sie in Kellern von Einfamilienhäusern findet. Im Gegensatz zur Zentralheizung bedient die Gasetagenheizung meist ein Stockwerk oder eine einzelne Wohnung. Sie ist klein, kompakt und fast überall einsetzbar.
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    Gasetagenheizung: Alternative zur Zentralheizung

    GasetagenheizungBild: © Buderus

    Im Gegensatz zu einer Zentralheizung, hat eine Gasetagenheizung einen deutlich geringeren Platzbedarf. Daher wird sie sehr of in Mietwohnungen verwendet. Das erleichtert auch die Heizkostenabrechnung auf Wohnungsebene. Eine Gasetagenheizung kann auch für ein Einfamilienhaus sinnvoll sein - je nachdem welche Heizleistung erforderlich ist.

    Die Gasetagenheizung kommt in mehreren möglichen Varianten vor. Meist greift man auf wandhängende Geräte zurück, die für die Warmwasserbereitung und die Raumheizung zuständig sind. Man spricht in diesem Fall von Kombithermen. Sie verzichten auf einen gesonderten Pufferspeicher und erwärmen Heizungswasser und Warmwasser im Durchlaufprinzip, moderne Modelle nutzen meist auch Brennwerttechnik.

    Aus dieser Grundlage heraus ergeben sich auch die spezifischen Vor- und Nachteile einer Gasetagenheizung.

    Vor- und Nachteile einer Gasetagenheizung

    Da eine Gasetagenheizung durch Verzicht auf Speicherung sehr kompakt ausfällt, kann sie wandhängend montiert werden. Der Heizbetrieb läuft bedarfsabhängig an: sobald ein Wasserhahn aufgedreht wird bzw. Wärmebedarf für die Heizung vorliegt, arbeitet die Gasetagenheizung. Bei Ausbleiben des Bedarfes steht sie still.

    Eine solche Gasetagenheizung hat meist auch eine höhere Maximalleistung als andere Gasheizungen, da die Warmwasserbereitung im Durchlaufverfahren recht energieintensiv ist - auf der anderen Seite muss kein Wasser dauerhaft in Bereitschaft erwärmt werden.

    Meist ist die Gasetagenheizung mit Durchlauferhitzung deshalb vor allem dann von Vorteil, wenn die eher kleine Wohnflächen (Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, kleine Einfamilienhäuser mit wenigen Einwohnern) bedient werden müssen und der Wasserverbrauch vergleichsweise gering ausfällt - die Zapfleistung im Durchflussprinzip lässt sich nur bis zu einem gewissen Verbrauch gut erhöhen. Je größer eine Wohneinheit ausfällt, je eher gewinnt die Zentralheizung wieder an Boden.

    Um Wärmeverluste und lange Wartezeiten bei der Warmwasserbereitung zu vermeiden, wird eine Gasetagenheizung bzw. die Kombitherme möglichst nahe an den Verbrauchsorten aufgestellt, zum Beispiel also im Bad, der Küche oder mittig zwischen den Verbrauchern im jeweiligen Flur. Während früher oft Geräte im Einsatz waren, die ihre Verbrennungsluft aus den Aufstellräumen bezogen, versucht man aus Gründen der Energieeffizienz heutzutage ein Luft-Abgas-System zum Einsatz zu bringen. Dies kombiniert den Rauchabzug mit einer Luftzufuhr von außerhalb der Wohnung (raumluftunabhängiger Betrieb).

    Allerdings hat eine Gasetagenheizung auch Nachteile.

    Es können keine Energieträger miteinander kombiniert werden, da aus Platzgründen auch kein Speicher verbaut ist. Die Kombination mit einer Solarthermie Anlage ist daher nicht möglich. Zudem geht die Platzierung innerhalb der Wohnung - auch wenn die Geräte meistens sehr kompakt gebaut sind - zu Lasten des Wohnraumes.

    Zudem ist eine Gasentagenheizung in einem Mehrfamilienhaus schnell teurer als eine Zentralheizung, da mehrere Geräte benötigt und installiert werden müssen. Auch in der Wartung fallen höhere Kosten an, die bei Gasetagenheizungen - anders als bei Zentralheizungen - jedoch auf die Mieter umgelegt werden können.

    Die Gasetagenheizung bietet viel Kontrolle, aber verlangt Verantwortung

    Ein Vorteil der Gasetagenheizung für den Betreiber in Mietsverhältnissen (der allerdings auch zum Nachteil gereichen kann): man behält die volle Kontrolle über die Heizung. Von der gewünschten Raumtemperatur über die Feinjustierung der Heizkurve über das Ein- und Ausschalten im Ganzen bleibt der Heizbetrieb unter der eigenen Kontrolle. Auch die Abrechnung sowie die Wahl des Gasanbieters und damit des Gastarifes bleiben meist in der Verantwortung des Mieters.

    VorteileNachteile
    + Platzbedarf relativ gering (wandhängend ohne Speicher)- Ungeeignet bei größeren Wohnflächen und hohen Warmwasserbedarf
    + Einfache Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs in Mietwohnungen- Bei Mehrfamilienhäuser höhere Anschaffungskosten, da je ein Gerät pro Etage oder Wohneinheit benötigt wird
    + Hoher Wirkungsgrad in Ausführung als Brennwerttechnik- Keine Kombination mit Solarthermie möglich
    + Geringe Wärmeverluste durch Aufstellung nahe am Verbrauchsort- Mögliche Geräuschbelastung durch Installation im Wohnraum
    + Als Einzelgerät günstig in Anschaffung und Installation
    + Bedarfsabhängige Steuerung mit voller Kontrolle über die Heizung

    Wartung der Gasetagenheizung: Kosten, Umfang und Pflichten

    Moderne Gasetagenheizungen sich sehr sicher. Alle in Deutschland verbauten Geräte müssen entsprechenden Zertifizierungen vorweisen und technische Anforderungen erfüllen. Um jedoch sicherzustellen, dass die Sicherheit gewährleistet ist, sollte das Wartungsintervall eingehalten werden. Als verbindliches Wartungsintervall ist die Kontrolle durch den Schornsteinfeger alle zwei Jahre festgeschrieben. Viele Heizungshersteller empfehlen eine jährliche Wartung der Geräte. Die Kosten liegen dabei bei etwa 100 Euro pro Wartung für ein klassisches Einfamilienhaus. Ob eine Wartung notwendig ist, kann man auch als Laie erkennen: Brennt die Flamme unregelmäßig, sind Verfärbungen sichtbar oder verbrennt das Gas ungleichmäßig (Rußspuren sind ein Anzeichen dafür), muss die Gasetagenheizung überprüft werden.

    Die Kosten für die Wartung der Gasetagenheizung können als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Es lohnt sich jedoch den Mietvertrag genau zu lesen. In den meisten Standardmietverträgen ist die Wartung der Therme nicht als Betriebskosten aufgeführt. Bestimmte andere Formulierungen können ungültig sein. Zudem gilt: der Mieter darf nicht verpflichtet werden selbst einen Wartungsvertrag mit einem Heizungsbauer abzuschließen. Das ist die Aufgabe des Vermieters.

    Eine sachgerechte und ordentliche Wartung umfasst folgende Arbeiten durch den Heizungsbauer:

    • Messung von Brennwerten, Abgasen und Temperaturentwicklungen
    • Regulierung der Brennerfunktion
    • Reinigen der Gasetagenheizung
    • Einstellen des Zünders

    Was kostet eine Gasetagenheizung?

    Die Listenpreise von Geräten, die auf Brennwerttechnik setzen und wandhängend montiert werden, liegen zwischen 3.000€ und 6.000€. Entscheidendes Kriterium ist die benötigte Heizlast. Alle großen Heizungshersteller in Deutschland von Buderus (Logamax Serie) über Junkers bis zu Viessmann (Vitodens Serie) und Wolf haben entsprechende Geräte im Programm.

    Die laufenden Kosten einer Gasetagenheizung fallen im Einfamilienhaus moderat aus. Bei aktuell ca. 6 Cent pro kwh Gas und einem typischen Einfamilienhaus liegen die jährlichen Brennstoffkosten für den Verbrauch von Gas bei ca. 1.500€

    Ob Sie sich nun für eine Gasetagenheizung oder eine Zentralheizung entscheiden: mit einem Heizungsaustausch lassen sich die Heizkosten deutlich senken. Bei der Nutzung von Brennwerttechnik kann man mit etwa 30 Prozent Kostenersparnis rechnen. So rentiert sich der Anlagentausch meist schon nach wenigen Jahren.

    Sie benötigen eine Beratung? Fachbetriebe für Heiztechnik helfen Ihnen gern, welche Art von Gasheizung - ob Gasetagenheizung, Zentralheizung oder ein anderes System - sich für Ihre Immobilie am besten eignet.


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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de