Gastherme Preise & laufende Kosten einer Gastherme

Für eine Gastherme fallen ebenso Preise für die Anschaffung wie auch laufende Kosten an. Eine Gastherme mit Brennwerttechnik hat höhere Preise als ein herkömmlicher Kessel, aber Brennwerttechnik nutzt den Brennstoff weitaus effizienter. Ein ausgiebiger Anbietervergleich senkt die Gastherme Kosten deutlich.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Heizungsfinder.de verfasst.
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Preise einer Gastherme: Brennwert kostet mehr, heizt effizienter

Bild: Bosch Thermotechnik GmbH

Im folgenden finden Sie durchschnittliche Listenpreise ohne Steuer oder Montage für Gasthermen:

Gasheizung Typ Preis / € Durchschnitt Anmerkungen
Kessel: wandhängende Therme
Gastherme / Heiztherme

1.500 - 2.000

Heizwert / Niedertemperatur, Leistungsbereich 18 bis 24 kW
Kombi - Gastherme 2.000 - 3.500 Heizung & Warmwasser, auch Heizwert / Niedertemperatur
Brennwert-Gastherme 2.000 - 5.000 Brennwerttechnik
Kessel: bodenstehender Kessel
Brennwert Gasheizung

3.000 - 6.000

Brennwert, bodenstehend
Optional - Komponenten & Dienstleistungen

zusätzlicher Speicher (bis circa 300 Liter)


500 - 1.000


Teilweise interne Speicher vorhanden
Heizkörper / Verrohrung 4.000 - 8.000 Vollinstallation mit allen Komponenten
Gasanschluss: Installation im Haus 500 - 1.200
Gasanschluss: Anschluss des Hauses
1.000 - 2.500 Stark abhängig von zurückzulegender Strecke und lokalen Gegebenheiten
Abgassystem + Montage 600 - 1.000
Demontage alter Heizung 150 - 300
  • Die durchschnittlichen Gastherme Preise liegen bei 1.500 bis 2.000 Euro im Leistungsbereich von 18 bis 24 kW im Falle einer raumluftabhängigen Heiztherme.
  • Kombithermen bzw. leistungsstärkere Varianten bewegen sich in einem Preisrahmen von 2.500 bis 3.000 Euro. Reine Heizthermen sind generell preiswerter als Gasthermen mit integrierter Trinkwassererwärmung, die ein paar hundert Euro mehr kosten.
  • Ein zusätzlicher Speicher, ob wandhängend / integriert oder nebenstehend, kostet ungefähr 500 bis 1.000 Euro bei Speichervolumina bis zu circa 200 - 300 Liter.

Laufende Gastherme Kosten

Die Kosten einer Gastherme sollten langfristig betrachtet werden. Denn während eine neue Gastherme nur einmal alle 15 Jahre bis 20 Jahre angeschafft werden muss, entstehen Monat für Monat laufende Kosten für Brennstoff und Schornsteinfeger.

Gastherme: Preise für Brennstoff
Der Preis für Erdgas hat sich in den letzten Jahren als schwer vorhersehbar erwiesen. Er ist der größte Unsicherheitsfaktor bei der Berechnung der Gesamtkosten, die durch die Nutzung einer Gasheizung entstehen.

Zur Zeit (Stand Sommer 2017) liegt der Gaspreis pro Kilowattstunde bei etwa 5,81 Cent laut dem Verbraucherpreisindex von Verivox. Experten rechnen langfristig mit weiter steigenden Preisen. Für Verbraucher bedeutet dies, dass die Senkung des Verbrauchs der Gasheizung das wichtigste Ziel bei allen Maßnahmen ist.

Kosten für den Schornsteinfeger
Der Schornsteinfeger überprüft eine Gasheizungsanlage ein bis zwei Mal im Jahr. Die Kosten für eine Prüfung liegen zwischen 20 Euro und 40 Euro. Mit einem jährlichen Kostenfaktor von 40 Euro bis 80 Euro spielt der Schornsteinfeger in der Berechnung der laufenden Kosten einer Gastherme eine kleine, aber trotzdem zu berücksichtigende Rolle.

Günstiger Heizen mit Brennwerttechnik

Heizwert-Gasthermen sind eine ausgereifte Technik, allerdings nicht mehr Stand der Technik. Dieser Platz gebührt den Gasthermen mit Brennwerttechnik. Aktuelle Gasthermen sind heutzutage durchgehend mit Brennwerttechnik ausgerüstet. Brennwerttechnik nutzt im Vergleich zu einer herkömmlichen Gastherme auch die Kondensationswärme der Abgase. So wird die Energie bei einer Brennwerttherme besser genutzt als bei einer herkömmlichen Gastherme

Eine Brennwerttherme kostet nicht viel mehr, senkt aber Ihre Gastherme Kosten im Gegensatz zur herkömmlichen Niedertemperaturtherme um bis zu 11 Prozent oder mehr, wenn eine noch ältere Gastherme im Einsatz ist. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr können Sie etwa 110 Euro Kosten sparen. Die Preise einer Brennwerttherme sind den Gastherme Kosten sehr ähnlich, abgesehen von zusätzlich notwendigen Arbeiten am Abgassystem.

Durch die Nutzung einer Brennwerttherme sparen Sie allerdings nicht nur Gastherme Kosten: auch die Umwelt wird durch die erhöhte Energieeffizienz geschont. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes liefert einen Beitrag zum Klimaschutz.

Ein ausgiebiger Anbietervergleich senkt die Gastherme Preise

Um die laufenden Kosten, also die Heizkosten einer Gastherme, zu minimieren, können Sie die verschiedenen Gasanbieter vergleichen. Der örtliche Gasanbieter ist nicht immer der günstigste. Durch die Vielzahl der Anbieter existiert ein ständiger Wettbewerb, von dem Sie profitieren können.

Der Gas-Tarifrechner zeigt Ihnen den optimalen Gasanbieter für Ihren individuellen Verbrauch. Geben Sie einfach die Postleitzahl und den Jahres-Gasverbrauch in den Rechner ein. Oft kann man selbst bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh über 250 Euro Gastherme Kosten pro Jahr sparen.

Hier finden Sie kostenfrei Fachbetriebe für Gasthermen aus Ihrer Region. Sie erstellen Ihnen Angebote über Gastherme Preise und übernehmen gerne den Einbau.

Weiterlesen zum Thema "Brennwerttherme"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Gasheizung

Berechnung von notwendigen kW im Verhältnis zur Wohnfläche

Wieviel kW sollte meine Heizung haben? Meine Wohnfläche beträgt ca 240 qm. Gibt es eine Faustformel, mit der man die notwendigen kW ins Verhältnis zur Wohnfläche setzen kann?
Antwort von Anlagensanierung Georgi

Der Heizbedarf sollte in einer Wärmebedarfsberechnung ermittelt werden - für die Inanspruchnahme von Fördermitteln sogar notwendig. Die Angaben KW/m² wird zwar auch benutzt - es sind aber nur sehr ungenaue Schätzwerte. Man benötigt dazu die Verbrauchswerte oder die Richtwerte der Wärmeschutzverordnung oder Energieeinsparverordnung nach Baujahr - wenn es so gebaut wurde? Das ist z. B. bei einem älteren Haus sehr gewagt.

MfG Gunter Georgi

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt. Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

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