Die Solarthermie Anlage für das Einfamilienhaus

Eine Solarthermie Anlage ist bereits auf 6 Prozent aller Zwei- und Einfamilienhäuser installiert. Eine Solarheizung spart einen großen Teil an Heizkosten ein, unabhängig von der Art der bestehenden Heizung. Die Solarthermie Anlage deckt den Wärmebedarf im Einfamilienhaus allerdings nicht alleine, sie ist als Unterstützung gedacht. Eine Ausnahme bildet das sogenannte Solaraktivhaus: im Solaraktivhaus deckt eine Solaranlage den Großteil des Wärmebedarfs allein.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Heizungsfinder.de verfasst.
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HeizungenSolarthermieEinsatzbereicheEinfamilienhaus

Solaranlage & Einfamilienhaus: Solarthermie unterstützt jede Heizung

Eine momentan übliche Solarheizung kann jährlich etwa 20 bis 30 Prozent des Wärmebedarfs im Einfamilienhaus decken. Die Solarthermie Anlage wird immer mit einer anderen Heizung kombiniert. Im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist es für Neubauten ab dem 01.01.2009 Pflicht, einen Teil der Wärme aus regenerativen Energien zu beziehen. Eine Solarheizung ist bei einem Einfamilienhaus eine ausgezeichnete Möglichkeit.

 

Eine Solarthermie Anlage rechnet sich im Einfamilienhaus bei jedem Heizungstyp

 

Die Solarthermie Anlage und ihre Kombinationsmöglichkeiten

Die Kombination von Solar und Gas oder die Verwendung einer Solar Ölheizung sind auch bei bereits bestehenden Heizungssystemen einfach möglich. Für eine Solarthermie-Kombination ist bei einem Einfamilienhaus ein Kombispeicher erforderlich, welcher die Wärme der Solarthermie-Anlage und die Wärme des anderen Heizungssystems lagert.

Weitere Möglichkeiten für ein Einfamilienhaus sind die Kombination von Solarthermie und Wärme­pumpe oder die Kombination von Pellet und Solaranlage. Beide Systeme werden oft direkt als Kombi-Paket angeboten. Durch die Kombination mit der Solarthermie wird die Wärmeversorgung insgesamt umweltfreundlicher und durch die Einsparung an Brennmaterial und Arbeitszeit sinken die Kosten. Vor allem bei alten Heizungssystemen sollte jedoch über einen neuen Heizkessel nachgedacht werden, um eine optimale Leistung zu erreichen.

Ein Solaraktivhaus gewinnt einen Großteil der Wärme durch die Solarheizung

Autarke Systeme, also Solarthermie-Anlagen, die das Einfamilienhaus komplett selbstständig mit Wärme versorgen, sind zurzeit noch relativ selten und oft nur möglich, wenn eine komplette Gebäude­sanierung durchgeführt oder ein Einfamilienhaus als Neubau errichtet wird. Die wichtigste Voraussetzung ist eine gute Wärmedämmung, damit die Wärme im Haus bleibt.

Ein Solaraktivhaus ist eine weitere Möglichkeit für ein Einfamilienhaus. In einem Solaraktivhaus 50 bis 100 Prozent des Wärmebedarfs durch Solarthermie gedeckt. In einem Solaraktivhaus wird wird die Solarthermie oft mit anderen neuen Techniken, wie zum Beispiel einer Wärmepumpe kombiniert. Außerdem wird in einem Solaraktivhaus oft auch eine Wärmerückgewinnung, eine Regen­wasser­nutzung und eine Raumtemperaturdifferenzierung vorgesehen, damit das Solaraktivhaus umwelt­schonend und regenerativ mit Energie versorgt wird.

Eine Solarthermie Anlage eignet sich nicht nur für das Einfamilienhaus oder das Solar­aktivhaus: mit der richtigen Beratung ist eine Solaranlage im
Mehrfamilienhaus
eine sinnvolle Lösung. 

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Solarthermie

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

Temperatur in Kollektoren über 200 Grad - was kann man tun?

Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, Kollektoren SKR 6.1 CPC und SKR 12.1 CPC 2 mal 18 Röhren insgesamt ca. 8 m² Fläche , Frischwasserspeicher HS 750. Anlage wurde 2014 eingebaut. Im Sommer fällt die Anlage regelmäßig aus. Fehleranzeige A51/6028, die Anlage muß dann durch die Firma entlüftet werden. Was könnte man ändern, um das Problem abzustellen? Die Temperatur der Kollektoren steigt teilweise über 200 ° C an, es bildet sich Luft in der Anlage, was zur Folge hat, daß die Pumpe das Fluid nicht mehr umpumpt. Vielen Dank!
Antwort von Heizung Sanitär Vogler

welche Temperatur hat der Speicher da bei

Gasheizung ohne Solar im Neubau noch erlaubt?

Darf ich in meinem Neubau (Baustart nach Wärmetechnischen Nachweis möglich) mit Erdgasanschluss überhaupt noch mit Gas heizen? Solar oder sonstiges auf dem Dach ist nicht erlaubt (Stadtbild)!
Antwort von Rauscher GmbH & Co. KG

Ausschließlich mit Gas (ohne Solarwärme) ist nicht mehr erlaubt.

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