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BHKW: laufende Kosten für Verbrauch und Wartung

Die Betriebskosten sind ein zentraler Bestandteil in der wirtschaftlichen Betrachtung eines Blockheizkraftwerk. Sie setzen sich zusammen aus den Kosten für den Brennstoff, den Kosten für Wartung und Instandhaltung sowie Kosten für Bedienung und Beaufsichtigung größerer Anlagen. Motor und Brennstoff bestimmen dabei maßgeblich, wie hoch die laufenden Kosten eines BHKW ausfallen.
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Blockheizkraftwerk: Laufende Kosten im Überblick

Die Kosten und der Verbrauch von BHKW Brennstoffen sind der größte Kostenfaktor im laufenden Betrieb. Die Brennstoffkosten pro kWh für die wichtigsten Brennstoffe sind (Stand Januar 2011 - Quelle: Carmen e.V.):

  • Heizöl: 7,6 Cent / kWh
  • Erdgas: 6,5 Cent / kWh

Der Verbrauch an Brennstoffen ist abhängig vom Motor, der Leistung und dem eingesetzten Brennstoff. Ein Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 5 kW (13 kW thermisch) hat einen Verbrauch von ca. 20 kW pro Stunde. Ein BHKW mit einer elektrischen Leistung von 50 kW (95 kW thermisch) hat einen Verbrauch von ca. 150 kW Stunde. Ein Kostenbeispiel:

BHKW 5 kW elektr. BHKW 50 kW elektr.
Heizöl pro Betriebsstunde 1,52 Euro 11,40 Euro
Erdgas pro Betriebsstunde 1,30 Euro 9,75 Euro

Die jährlichen Betriebsstunden errechnen sich mit Hilfe der Jahresdauerlinie eines BHKW.

Kosten für Wartung, Instandhaltung und Generalüberholung

Wie intensiv ein Blockheizkraftwerk gewartet werden muss, hängt von verwendeten BHKW Motor und seiner Laufleistung ab. So ist beispielsweise ein Mikro Blockheizkraftwerk mit Stirlingmotor oder Dampfmotor wartungsärmer als ein Mini BHKW mit Ottomotor.

Es bietet sich an, mit dem BHKW Hersteller einen Instandhaltungsvertrag (Vollwartungsvertrag) abzuschließen. Dort sind in der Regel alle notwendigen Maßnahmen wie Wartung- und Reparaturarbeiten, Ersatzteilen sowie die Generalüberholung des Motors enthalten. Die jährlichen Kosten errechnen sich auf Basis eines Cent-Betrags für jede erzeugten Kilowattstunde Strom.

Instandhaltungskosten Erdgas BHKWKosten für den Vollwartungsvertrag eines Erdgas BHKW (ohne MwSt.) | Klicken für eine größere Darstellung
Datenbasis 61 Verträge | Copyright © ASUE

Diese hier dargestellten Kosten sind für Mikro BHKW (stromerzeugende Heizungen) nicht repräsentativ. Die Generalüberholung des Motors wird als Einzelposten (ohne Vollwartungsvertrag) anders berechnet. Die Kosten beziffern sich je Kilowatt elektrische Leistung der Anlage. Eine Generalüberholung wird nach 25.000 bis 150.000 Betriebsstunden gemacht.

Kosten Generalüberholung eines BHKWKosten für die Generalüberholung eines Erdgas BHKW (ohne MwSt.) | Klicken für eine größere Darstellung Datenbasis 51 Verträge | Copyright © ASUE

Personalkosten bei großen Blockheizkraftwerken

Bei einem kleinen Erdgas Blockheizkraftwerk für ein Einfamilienhaus entstehen keine Kosten für die Bedienung. Anders ist es bei einem großen Blockheizkraftwerk. Das muss überwacht werden, möglicherweise muss Brennstoff nachgefüllt werden etc. Nach der VDI-Richtlinie 2007 kann man diese Kosten als prozentualen Anteil der Investitionskosten abschätzen. Ca. 3% kostet das Personal für Bedienung und Beaufsichtigung, Verwaltungskosten betragen ca. 1,5 %.

Förderungen minimieren laufende Blockheizkraftwerk Kosten

Bei der Berechnung der gesamten Kosten für ein Blockheizkraftwerk fallen viele Fördermöglichkeiten ins Gewicht:

  • Rückzahlung der Energiesteuer für ein BHKW
    Wenn das Blockheizkraftwerk einen Jahresnutzungsgrad von mindestens 70% hat, wird die zuvor errichtete Energiesteuer zurückgezahlt. Bei Erdgas sind das beispielsweise 0,55 Cent/kWh.
  • Zuschlagszahlungen für selbsterzeugten Strom
    Die Höhe des Zuschlags ist im KWK Gesetz festgelegt.
  • Einspeisevergütung für BHKW
    Wenn der selbsterzeugte Strom ganz oder teilweise in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, bekommt der Betreiber des BHKW vom Betreiber des Stromnetzes einen vereinbarten Betrag pro kWh.

Laufende Kosten sind ein zentraler Punkt in der Wirtschaftlichkeitsberechnung eines BHKW. Individuelle Aussagen können Angebotsvergleiche verschiedener Fachbetriebe treffen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de