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Heizkosten im Vergleich

Viele Heizungen in Deutschland sind veraltet und obgleich die Investitionskosten sich über die Lebensdauer hinweg oft bezahlt machen, sind sie durchaus beachtlich. Ebenso summieren sich aber auch die jährlichen Heizkosten auf beachtliche Summen auf. Deshalb zählt ein genauer Heizkostenvergleich zu den wichtigsten Maßnahmen, wenn Sie eine neue Heizung wählen. Wir zeigen Heizkosten im Vergleich und was die verschiedenen Heizungstechnologien derzeit im Schnitt kosten. Am Ende des Artikels finden Sie unseren Heizkostenvergleichsrechner.
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Heizkostenvergleich: Verbrauchskosten & Investitionskosten

Für einen ersten Heizkostenvergleich haben wir Ihnen im Folgenden verschiedene Durchschnittswerte zusammengestellt. In der ersten Grafik sehen Sie Heizkosten für einen Altbau mit 150 Quadratmetern beheizter Wohnfläche, der auf KfW 130 Standard saniert worden ist. Dort sehen Sie die Heizkosten nach Systemen gegliedert und für die Jahre 2012 wie 2013. Grundlage für den Heizkostenvergleich sind Ergebnisse des Institutes für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart.

Heizkostenvergleich: VerbrauchskostenGrafik: Heizungsfinder, Daten: Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart

Mit "Solar" haben wir im Heizkostenvergleich eine Kombination des jeweiligen Systems mit einer heizungsunterstützenden Solarthermieanlage gekennzeichnet. Die Systeme zur Warmwasserbereitung sind nicht gesondert gelistet. Vom Verhältnis her gesehen ergeben sich kaum Überraschungen - erneuerbare Systeme wie die Pelletheizung und Wärmepumpen haben im Heizkostenvergleich generell niedrigere Heizkosten als die Gasheizung oder eine Ölheizung (haben wir nicht aufgeführt, die Kosten liegen aber über denen von Gas).

Obige Werte betreffen ein im Vergleich zum Altbau recht energieeffizientes Haus. Bei einem weniger gut gedämmten oder unsaniertem Altbau kann man davon ausgehen, dass die Differenzen zwischen den Systemen weitaus prägnanter ausfallen. Allerdings: Wärmepumpen sind beispielsweise für hohe Heizlasten mit hohen Vorlauftemperaturen und klassischen Heizkörpern meist nicht gut geeignet und die Kosten würden dort überproportional ansteigen. Pelletheizungen widerum kommen auch mit hohen Systemtemperaturen und Heizkörpern sehr gut zurecht. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme haben wir in unserem Artikel Heizungsvergleich tabellarisch zusammengefasst.

Mit den Verbrauchsdaten alleine ist der Heizkostenvergleich freilich nicht getan. Diesen Werten müssen noch die Investitionskosten gegenübergestellt werden. In der folgenden Grafik zeigen wir die durchschnittlichen Preisbereiche, mit denen Sie für ein bestimmtes System ungefähr rechnen sollten.

Heizkosten im Vergleich: durchschnittliche Kaufpreise für Heizungssysteme

Heizkostenvergleich: Investitionskosten

Nicht erfasst sind: die anfallenden Kosten, falls bislang keine Heizkörper und Leitungen existieren. Falls diese erneuert werden oder eine Fußbodenheizung eingebaut werden soll, müssen Aufschläge im mittleren bis hohen vierstelligen Preisrahmen angedacht werden. Weiterhin nicht aufgeführt: Fördergelder, wie Sie zum Beispiel das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA Förderung) oder die KfW-Bank (KfW Förderung) beispielsweise für Pelletheizungen, Wärmepumpen und Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung vergibt.

Der Heizkostenvergleichsrechner zeigt, welche Heizung passt

Wenn Sie selbst einmal gegenrechnen möchten und einen individuellen Heizkostenvergleich vornehmen möchten, probieren Sie doch einmal unseren Heizungsratgeber aus. Er ermittelt mit wenigen Klicks die wahrscheinlichen Investitionskosten für Systeme, die in Frage kommen und prognostiziert die Heizkosten auf die nächsten 20 Jahre hochgerechnet.

Natürlich ersetzt das nicht die persönliche Beratung vor Ort. Unsere gelisteten Fachbetriebe für Heiztechnik beraten Sie gerne und erstellen Ihnen einen maßgeschneiderten Heizkostenvergleich.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de