Trinkwasserwärmung - System, Anforderung, Wirtschaftlichkeit

7. Oktober 2020
Zwischen 50 und 70 Liter warmes Wasser verbraucht ein Mensch in Deutschland durchschnittlich am Tag. Geheizt wird jedoch nur in der kalten Jahreszeit. Systeme zur Warmwasserbereitung sind ganzjährig in Betrieb und eine konstante Kostenstelle im Haushalt. Umso wichtiger, dass diese Systeme wirtschaftlich, komfortabel und hygienisch einwandfrei arbeiten.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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Warmwasserbereitung - zwei Systeme mit eigener Wirtschaftlichkeit

Im Bundesdurchschitt verbraucht ein Haushalt 12 Prozent seiner Energie für die Warmwasser­bereitung. Und damit annähernd genau soviel wie für den Betrieb sämtlicher Elektrogeräte im Haushalt.

Warmwasserbereitung

In Deutschland sind zwei Systeme zur Warmwasserbereitung verbreitet: die zentrale Warmwasser­bereitung sowie die dezentrale Warmwasserbereitung. Die zentrale Trinkwassererwärmung ist mit der Heizungsanlage gekoppelt. Dezentrale System (Boiler und Durchlauferhitzer) sind an der jeweiligen Verbrauchsstelle in Küche und Bad installiert.

Anforderungen an eine wirtschaftliche Trinkwassererwärmung

Trinkwassererwärmung sollte so kosteneffizient wie möglich erfolgen. Langfristig ist deshalb immer eine zentrale Warmwasserversorgung in Kombination mit dem Heizungssystem wirtschaftlicher. Dezentrale Systeme sind finanziell betrachtet eher als Ergänzung sinnvoll - in Räumen ohne Warmwasser­anschluß, in denen nur wenig warmes Trinkwasser gebraucht wird oder in Bestandsbauten, in denen man das Verlegen eines Leitungssystems scheut, wenn noch keines vorhanden ist. Da die Betriebskosten von Durchlauferhitzern für die Warmwasserbereitung relativ hoch sind, sollte man der Auswahl der Geräte besonderes Augenmerk zukommen lassen. Im Artikel Durchlauferhitzer im Test finden Sie weitere Details.

Solaranlagen zur Warmwasserbereitung können zentrale Heizungssysteme wirtschaftlich unterstützen. Von Frühjahr bis Herbst tragen diese Geräte dazu bei, den Gas- und Ölverbrauch klassicher Heizsysteme zu senken.

Wirtschaftlichkeit, Komfort und Sicherheit gehen bei der Warmwasserbereitung einher

Das System funktioniert dann effizient, wenn Warmwasser unmittelbar nach dem Aufdrehen des Wasserhahns zur Verfügung steht. Fließt erst eine Menge kaltes Wasser weg, bevor warmes Wasser aus der Leitung kommt, erhöht dies unnötig des Wasserverbrauch und trägt kaum zum eigenen Wohlbefinden bei. Zu heißes oder zu kaltes Wasser sowie Temperaturschwankungen führen ebenso zu einem unnötigen Energie- und Wasserverbrauch bei der Warmwasserbereitung.

Zirkulationspumpen sind technische Entwicklungen, die Schwankungen in der Trinkwasserwärmung ausgleichen können. Nicht zuletzt muss die Trinkwassererwärmung höchste hygienische Standards erfüllen. Legionellen­belastung darf zu keiner Zeit in der Anlage auftreten. Ergänzende Funktionen wie Legionellenschaltungen bieten zusätzliche Sicherheit bei der Warmwasserbereitung.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Warmwasserbereitung

Elektrische Warmwasserbereitung im Passivhaus sinnvoll?

Wir planen derzeit den Bau eines Passivhauses. Uns wurde vom Bauträger das erwärmen des Wassers über Durchlauferhitzer empfohlen was mich skeptisch werden lässt. Kann es sinnvoll sein in einem Haus mit 3 Personen seine Warmwasserbereitung darüber wirtschaftlich umzusetzen? Wir wären zu 100% vom Strom abhängig und wenn ich die Preise für die KWh Strom und KWh Öl vergleiche habe ich das Gefühl alles was wir an Heizkosten sparen für Warmwasser wieder raus zu werfen.
Antwort von Dräger

Ich würde Ihnen mal empfehlen für die Informationen zu zahlen.
Dann bekommen Sie auch vernünftige Infos.
Die anderen sind alles nur Schwätzer die sich wichtig machen wollen.

Warmwasserspeicher mit Solarenergie betreiben

Ich bin seit einem Jahr Pächterin eines Kleingartens und möchte mittels Solar einen Warmwasserspeicher 80 l betreiben. Wie groß wäre die Anlage und was würde mich das Kosten?
Antwort von Dipl.-Ing. (FH) Dirk Hoffmann

Elektrisch unrentabel, thermisch sinnvoll, ca. 1500 Euro.

Kosten für Gasbrennwertheizung im sanierten Mehrfamilien-Altbau

Welche Kosten entstehen für eine Gas-Brennwertheizung für einen sanierten Altbau mit 17 Wohneinheiten (mit Fußbodenheizung) über 4 Etagen. Auszug aus Baubeschreibung: Heizungsinstallation Das Gebäude wird an das Gasnetz angeschlossen. Für die energiesparende Gas-Brennwertheizung ist ein Raum im Untergeschoß bestimmt. Die Warmwasserbereitung wird durch eine Solaranlage unterstützt. Für die Warm- und Kaltwasserleitungen im Haus sowie die Zirkulation werden Rohre aus Edelstahl, Kupfer oder Kunststoff verwendet.
Antwort von Hacke Sanitär- und Heizungsmeisterbetrieb

ca. 25.000EUR

Haus mit geringem Warmwasserbedarf - Gastherme?

Haus 68qm Bad/Flur/Wohnzimmer/Schlafzimmer geringer Warmwasserbedarf max 50l am Wochenende sonst 10l am Tag. Was ist die beste Lösung ? Therme mit Warmwasseraufbereitung oder nur Heiztherme die Warmwasserversorgung über einen 30l Boiler für alle Zapfstellen da dadurch in der warmen Jahreszeit die Therme ganz abgeschaltet werden kann und beim Ausfall der Therme trotzdem Warmwasser zur Verfügung steht? Ist es gut für die Therme wenn sie lange Zeit ausgeschaltet ist? Oder braucht sie einen Umlauf so das Probleme bei Inbetriebnahme auftreten können. Was ist mit Fokus Wartung /Lebensdauer der Therme die beste Entscheidung ? Was aus Gas Stromkosten Kann man sich die Therme selbst installieren oder gibt es Vorschriften?
Antwort von Haustechnik Dipl.-Ing. (FH) Knut Morgner

Für die beschriebene Anwendung würde ich ein Heizgerät mit Warmwasserbereitung im Durchlauf empfehlen, Fachbegriff "Kombitherme". Heizung voll möglich, Warmwasser wird nur bei Bedarf hergestellt.

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